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4 Tage Gamescom – 3 Tage Freibier
Kaum in angekommen mussten wir uns auch schon wieder auf die Socken machen um es noch rechtzeitig zur Sony – Pressekonferenz zu schaffen. Als wir das E – Werk, natürlich 20 Minuten zu spät erreichten, waren wir scheinbar nicht die Einzigen, die zu langsam waren…
Eine riesige Menschentraube versammelt sich um den Haupteingang. Vermutlich hatten aber die Veranstalter ein bisschen die Zeit vergessen. Als wir dann endlich drinnen waren, kam uns auch schon ein Kellner mit einem vollen Tablett Kölsch entgegen. Natürlich zögerten wir nicht zuzugreifen. Das erste Bier des Abends ging ziemlich schnell runter, aber wir hatten ja auch Durst, immerhin war es ein langer und beschwerlicher Weg. Das E – Werk war ziemlich groß, also bahnten wir uns unsern Weg durch die Mengen und entdeckten auch sofort den Cateringbereich samt Bar. Ich dachte mir zugleich das der Abend auf jeden Fall nicht schlecht werden kann und als dann meine Augen auch noch eine Wanne voller Eiswürfel und Heineken ( Es gab auch noch Flaschen mit Softdrinks aber wen interessierte das schon) erspähten konnte es nicht mehr Besser werden. Und wirklich die Pressekonferenz selber war auch mit 3D Brille eher mäßig und so griffen wir immer öfter zum Bier. Als die Präsentation schließlich zu Ende war, eröffnete das Buffet. Viele leckere Speisen warteten darauf von uns verspeist zu werden, jedoch warteten auch eine Menge anderer hungriger Presseleute sich auf das Essen zu stürzen. Mit vollen Tellern begaben wir uns zum Tisch und kaum hingesetzt kam die hübsche Kellnerin und fragte, was wir denn gerne trinken möchten. Die Antwort war natürlich klar. Als das nächste Bier, samt leckerem Essen in meinem Bauch war, ging es mir richtig gut. Na klar, ich war keine 3 Stunden in Köln und mir wurde schon die ganze Zeit Bier und Essen serviert. Was kann es schöneres geben? So neigte sich der Abend auch dem Ende zu. Natürlich haben wir nicht nur Heineken getrunken, wir haben auch schon mal im Voraus viele Games der Gamescom anzocken können und hatten die Möglichkeit mit einigen Entwicklern reden.
Mein Fazit: Ein gelungener erster Abend in Köln.
Da das Ding heißt ja 4 Tage Gamescom – 3 Tage Freibier, so könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass wir einen Tag ohne das göttliche Gebräu, welches einige auch als Bier bezeichnen, auskommen mussten ( Na ja gut wir mussten halt am Mittwoch dafür bezahlen).
Am Donnerstag, dem ersten offiziellen Tag der Messe, gab es am Abend nach dem großartigen Event zu Streetfighter X Tekken ein kleines get together der gesamten Presse. Neben gesalzenen Laugenstangen ( sehr lecker ), gab es natürlich auch alle Getränke kostenlos. Es begrüßte uns eine nette Kellnerin mit einem vollen Bierkranz. Mit der Stange in der Hand gingen wir zum Tisch, welcher eigentlich für die britische Presse reserviert war, der einzige Journalist der dort stand war jedoch sehr angetan, dass wir mit zusammen anstoßen wollten. Im 5 – Minutentakt kamen dann die süßen Kellnerinnen vorbei und lieferten Nachschub. Im Grunde standen wir dann mit dem freundlichen Engländer eine Stunde am Tisch und tranken Bier. Zumindest wir tranken Bier, er trank Wasser, weil er fahren musste. Ein kleines Highlight war, das sich auf ein Mal eine Frau an den Flügel in der Ecke setzte und anfing Videospielmusik zu spielen. Von Mario über Tetris bis zu Zelda hat Sie ein kleines Feuerwerk auf die Tasten gezaubert. Auch hier war ich wieder rundum glücklich.
Mein Fazit: Laugenstangen und Engländer taugen voll.
Am Freitag luden die Redakteure der GamePro und GameStar zu einem kleinen Umtrunk in das Nachtschicht in Köln. Viele Abonnenten der beiden Zeitschriften pilgerten zu der Disco, welche innen wie ein altes Gemäuer anmutete. Wir waren natürlich auch dabei. Das Beste an der Party: Es gab 2 Stunden Freibier. Schnell sicherten wir uns einen Platz an der Bar und verharrten dort die 2 Stunden, in denen es regelrecht Bierstangen hagelte. An den Rest des Abends kann ich mich nicht mehr erinnern. Nein, war nur ein Spaß. Angeheitert gingen wir anschließen unsere Runde und trafen viel bekannte Gesichter der beiden Magazine. Lange unterhielten wir uns mit Henry Ernst, dem stellvertretenden Chefredakteur der GamePro. Als sich dann die Reihen lichteten und die Redakteure so langsam verschwanden, machten wir uns noch ein paar Mädels klar und gingen noch ein bisschen auf den Dancefloor.
Um viertel 5 verließen wir das Nachtschicht mit einem breiten Grinsen und mit dem Fazit: 4 Tage Gamescom – 3 Tage Freibier.





Harte Arbeit eben.
Jasper
WIe gut das man wenn man zwischen den Zeilen liest, wirklich gut erkennen kann das dieser Artikel voller Ironie ist und wir eigenltich die ganze Zeit nur Tee und Wasser getrunken haben…
Tim
Ach das habt ihr die ganze Zeit getan… Ich hab von dem Freibier kein einziges gesehen!
Mel