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Ich kann mich nicht satt sehen – The Irrepressibles
Die Nächte sind mir die Liebsten! Wenn ich nicht schlafen will oder kann, mach’ ich den Rechner an.
Das ist nicht nur ein selten dämlicher Reim, sondern sogar wahr! Und was findet sich dort alles in diesem Ding, diesem “Internet”?
Neue Musik und die läßt mich jetzt nicht los, so dass ich Euch sofort von dieser Band erzählen muß. The Irrepressibles.
Ich werde wirklich mit neuer Musik erschlagen - Promo-CDs liegen bei mir in jeder Ecke.
Tonnenweise Platten zu hören macht mir sehr viel Spaß, aber wenn davon fast jede Zweite Ausschußware ist, höre ich mehr und mehr weg.
Manchmal landen Sie – die neuen Platten – zwischen meinen Kissen am Bett und ich sehe sie nie wieder.
Dank meines fahrlässigen Verhaltens wäre mir beinahe eine Band durch die Lappen gegangen, die ich mir schon jetzt nicht aus dieser Nacht wegdenken will: THE IRREPRESSIBLES
Als ich gerade den “Nightflight mit Betty Ford” von Radio Fritz gehört habe, dachte ich mich trifft der Schlag!
Was ist das für ein Song? Der ist großartig!
Eine seltsam hohe Männerstimme singt vor einer waghalsig kitschigen und dennoch unfassbar beeindruckenden Streicherkulisse.
Plötzlich ist der Song vorbei und Betty gibt mir via Moderation die Information, dass es sich hierbei um “The Irrepressibles” handelt und dann sagt sie noch etwas, was ich schon gar nicht mehr höre, weil mir schon längst ein anderer Gedanke durch meinen Kopf rast.
noch etwas, was ich schon gar nicht mehr höre, weil mir schon längst ein anderer Gedanke durch meinen Kopf rast
Ich habe diesen Bandnamen schon mal gelesen.. The Irrepressibles… und zwar zwischen den Kissen an meinem Bett!
Tatsächlich, dort liegt sie… Die langweilig monoton gestaltete Promo-CD von der Band, die am 10. Mai in Berlin spielen wird – Karten hab ich soeben erklickt!
Ich habe mich in ihren Song “In This Shirt” verliebt.
Drama, Kunst, Kulisse, Atmosphäre, Gesang und Stimmung passen so sehr zu diesem Punkt in der Nacht, wie DJ Sammy nach Mallorca.
Ich mag ihre arty Show, die wie ein “Absurdium auf Reisen” auf mich wirkt.
Immer vom Publikum getrennt perfomt die Band ihre Songs an ungewöhnlichen Orten.
Im Kunstmuseum, in einer schwedischen Kirche oder auf einer schwimmenden Bühne findet man das britische
Projekt. Nur nicht auf ganz normalen Clubbühnen.
Der bunten Kostümshow um Sänger Jamie McDermott würde auch kaum ein Club der Welt gerecht werden können, schreit seine Erscheinung doch nach ungewöhnlichen Umgebungen.
Bei genauerem Hinsehen stelle ich fest, dass The Irrepressibles zum einen das deutsche Wort “Irre” im Namen tragen und zweitens verdammt viele meiner nächtlichen Weggefährten als musikalsiche Idole anführen:
Klaus Nomi, David Bowie, The Stranglers… Ach, ich will die jetzt nicht alle aufzählen – die ganze Nummer wirkt eh schon sehr kitschig.
Was ich Euch eigentlich sagen will ist: The Irrepressibles gefallen mir sehr, sie entspringen meinen Wünschen und ich leg’ sie Euch ans Herz.
Ohne meine hochgeschätzte Kollegin Betty wäre ich nicht zu diesem Song gekommen – Danke.





Toller Artikel.
Wär schreibt bei euch eigentlich? Wär klasse, wenn ihr das mal drunter schreiben würdet.
Gruß.
Philipp
Hej Phillip, In diesem Fall kommt der Artikel von mir – Maurice.
Die Autoren eines Artikels sind jeweils immer rechts oben neben der Überschrift genannt. Beste Grüße
Maurice
Ein wirklich schöner Artikel zu einer gradniosen Band.
Ich habe die Band am 10.05. gesehen und war wirklich beeindruckt.
Hier ein Review zu Show:
http://www.hainkind.de/konzerte/the-irrepressibles-10-05-10-columbia-club-berlin.html
Viele Grüße,
das hainkind
das hainkind