Pop Blog
Die feinsten Skandale (Teil 1) und wer hats gesehen? Ich! Und du jetzt auch…
„Popkultur ist unser Motor und Musik das Öl mit dem er geschmiert wird“ so das Motto von pop10. Das diese Motor nicht nur Öl sonder auch Zündkerzen benötigt um zu laufen wissen wir alle. Diese Zündkerze ist das Salz in der Suppe und wird oft liebevoll als Eskapade und Skandal betitelt. Ob es nun weibisches Gezanke zwischen Bands oder handfeste no go´s sind – an Unterhaltungswert fehlt es nie.
Heute diese zwei Skandale:
1. “Das Beil des Nickel P.”
und
2. “There’s thick, there’s stupid and then there’s Peter…”
viel Spaß…
Nickel Pallat zückt Politisches Hackebeil während TV-Disput
Genau an diesem Donnerstag vor 38 Jahren zerhackte Nickel Pallat, Drummer der Legendären „Ton, Steine, Scherben“, den Diskussionstisch der Talkshow “Pop & Co – die andere Musik zwischen Protest und Kommerz” mit seinem mitgebrachten Beil. Gesellschaftskritisch wurde eine Stunde auf höchstem Niveau über Grundsätze zur kapitalistischen Vermarktung von Musik und Medien diskutiert. Darüber, dass Pop nicht der Gewinnmaximierung dienen darf, war man sich einig. Doch als es um die konkrete Umsetzung und um das Fernsehen mit unbestreitbaren kapitalistischen Hintergedanken ging wurde die Stimmung angespannter. Pallat sagt: „Das Fernsehen macht hier so eine scheißliberale Sendung. (…). Und was passiert objektiv? An der Unterdrückung ändert sich überhaupt nichts! Fernsehen ist ein Unterdrückungsinstrument in dieser Massengesellschaft !“. Nachdem das Fernsehen nun auch seinen Senf abbekommen hat weiß Pallat weiter: „Wenn hier noch etwas passieren soll muss man sich gegen den Unterdrücker stellen und man muss parteiisch sein und nicht nur einfach sagen…“.
Mit „nicht nur einfach sagen“ meint der Gute Taten folgen zu lassen. Wie das geht zeigt er auch prompt und holt gut vorbereitet wie er ist ein Beil aus seiner Jackentasche und schlägt auf den zeitgemäßen Billigholztisch ein. Die Diskussionsteilnehmer springen auf und können nur noch zusehen, wie Nickel Pallat die Mikrofone abmontiert mit den Worten „…die brauch ich für die Leute die in den Strafanstalten sitzen…“. Also wenn das nicht mal ein Wort ist. Gebracht hats nur leider nicht viel, wie wir an der heutigen PopMarktPhilosophie sehen…
“There’s thick, there’s stupid and then there’s Peter”
Ganz spannend wird es, wenn dir die Zeit etwas vordrehen. Dann begrüßt uns nämlich der Peter. Peter ist einer der „bedeutendsten“ Indiependent Musiker der Neuzeit. Seit langem aber arbeitet er daran zu einem der peinlichsten Musiker der Neuzeit zu werden.
der peinlichsten Musiker der Neuzeit
Weshalb er zum Beispiel nicht zum Konzert nach Graz gekommen ist, scheint auf den ersten Blick wieder typisch für den verjunkten Ex von Kate Moss, wird aber bei genauerem Hinsehen zu einer sehr amüsanten Anekdote. Seine Drogeneskapaden sind jedem, der nicht mit Ohropax auf die Welt gekommen ist geläufig, wie das „Two Girls One Cup“ Video. Man mag gar nicht hinschauen und weiß dennoch, dass es das gibt. Jedenfalls fährt Peter dicht, wie Gottschalks Haarpracht, in seinem Auto umher als hinter Ihm plötzlich Sirenen Gefahr signalisieren. Frei nach dem Motto: „das Spiel kennt ich – also renn ich“ nimmt Peter die Beine in die Hand und torkelt um sein Leben.
die Beine in die Hand und torkelt um sein Leben
Als ihn die Polizei dann fasst strahlen ihm die Männer in Uniform entgegen und erklären, dass sie es ursprünglich auf den Wagen hinter ihm abgesehen hatten. Wer sich jetzt noch fragt wo das Sprichwort vom Libertines-Forum “There’s thick, there’s stupid and then there’s Peter” herkommt sollte sich fragen, ob er nicht mit dem IndieStar verwandt ist…





Was war da mal bei den Simpson mit den britischen Lächeln??? Pete hat es definitiv!
Per Bräunig
uuuuh ja. ohne wiederrede
Anonymous
bin schon auf teil zwo gespannt.
noname