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	<title>Pop10 Blog &#187; rock</title>
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		<title>Kost&#8217; fast nix: dreimal richtig auf die Birne!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 16:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisweilen ist er gar nicht so einfach während der Indoor-Saison sein kleines Taschengeld zusammenzuhalten. Dafür sind auch zu viele gute Bands in unserem winterlichen Lande unterwegs: Vampire Weekend, Hot Chip, Florence &#38; the Machine, Hot Chip und Local Natives versüßen uns die dunkle Jahreszeit in Berlin. Genauso wie Good Shoes und Get Well Soon in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_682" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><a href="http://pop10live.de/blog/kost-fast-nix-dreimal-richtig-auf-die-birne/jaegermeister-rockliga/" rel="attachment wp-att-682"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/jaegermeister-rockliga.jpg" alt="" width="450" height="198" class="size-full wp-image-682" /></a><p class="wp-caption-text">Begehrte Bands für lau. Bei der Jägermeister Rock:Liga ist für jeden guten Geschmack etwas dabei.</p></div>
<p>Bisweilen ist er gar nicht so einfach während der Indoor-Saison sein kleines Taschengeld zusammenzuhalten. Dafür sind auch zu viele gute Bands in unserem winterlichen Lande unterwegs<span id="more-679"></span>: <a href="http://www.astra-berlin.de/">Vampire Weekend, Hot Chip, Florence &amp; the Machine, Hot Chip</a> und <a href="http://www.bangbangclub.net/">Local Natives</a> versüßen uns die dunkle Jahreszeit in Berlin. Genauso wie <a href="http://www.beatpol.de/sites/programme.php">Good Shoes und Get Well Soon</a> in Dresden oder <a href="http://www.objekt5.de/programminfo.php?id=1325&amp;stamp=1264449600">Friska Viljor</a> in Halle. Apropos Friska Viljor. Die beiden Krawallschweden <a href="http://www.motorfm.de/aktion/friska-viljor-gewinnen-die-jagermeister-rockliga/">gewannen letztes Jahr die Jägermeister Rock:Liga</a>, um die es in diesem Blogeintrag eigentlich gehen soll (herrliche Überleitung).</p>
<p>Konzerte mit dem Eintrittspreis 20+ müssen nicht sein, es sein denn ihr seid 18+. Was das bedeutet? Bei der <a href="http://www.myspace.com/rockliga">Jägermeister Rock:Liga 2010</a> geht es im Prinzip darum, dass jeweils drei Bands in Gruppen eingeteilt werden, die dann untereinander antreten. Dabei handelt es sich nicht um Musiker Marke Daniel Schumacher oder Sunrise Avenue, sondern um a) schönste Indieperlen oder b) besten In-die-Fresse-Rave.<br />
Wählst du Option a), landest du in Hamburg (22.02.) oder Dresden (26.02.). Line-Up: <strong>Hot Hot Heat</strong>, <strong>The Teenagers</strong> und <strong>Offical Secrets Act</strong>. Wählst du Option b), gehts ab nach Leipzig (22.03.), um <strong>Does it offend you, yeah?</strong>, <strong>Hadouken!</strong> und <strong>Datarock</strong> zu sehen. Wenn das mal nichts ist. Und das beste ist: das jeweilige 3er-Paket kostet nur ganze 12 Euro. Für das notwendige pop10-Gefühl auf den Konzerten sorgt die Jury &#8211; nämlich IHR. Denn bei der Rock:Liga entscheidet allein das Publikum, wer ins Finale einzieht. Diesmal kein Klick für den Vote, sondern euer frenetischer Applaus.</p>
<p>Wie immer gibt&#8217;s hiermit meinen obligatorischen Hinweis sich schnell die Karten zu bestellen. Für die Raver Hadouken! und Does it offend you, yeah? sind es zumindest die einzigen Konzerttermine in Deutschland. Somit werden die Karten nicht nur bei mir begehrt sein&#8230;</p>
<p>Hadouken!-Crank It Up</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JR-aSVdN5KM">www.youtube.com/watch?v=JR-aSVdN5KM</a></p>
<p>DIOYY-Let&#8217;s Make Out</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=X6_ubiAzoSk">www.youtube.com/watch?v=X6_ubiAzoSk</a></p>
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		<title>2. Teil der feinsten Skandale und wer hats gesehen? Ich! Und du jetzt auch…</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 23:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Liljeberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Popkultur ist unser Motor und Musik das Öl mit dem er geschmiert wird“ so das Motto von pop10. Das diese Motor nicht nur Öl sonder auch Zündkerzen benötigt um zu laufen wissen wir alle. Diese Zündkerze ist das Salz in der Suppe und wird oft liebevoll als Eskapade und Skandal betitelt. Ob es nun weibisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_398" class="wp-caption alignnone" style="width: 420px"><a href="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/john-lydon-johnny-rotten-copy.jpg"><img class="size-full wp-image-398" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/john-lydon-johnny-rotten-copy.jpg" alt="Johnny Rotten" width="410" height="410" /></a><p class="wp-caption-text">Johnny Rotten</p></div>
<p>„Popkultur ist unser Motor und Musik das Öl mit dem er geschmiert wird“ so das Motto von pop10. Das diese Motor nicht nur Öl sonder auch Zündkerzen benötigt um zu laufen wissen wir alle. Diese Zündkerze ist das Salz in der Suppe und wird oft liebevoll als Eskapade und Skandal betitelt. Ob es nun weibisches Gezanke zwischen Bands oder handfeste no go´s sind &#8211; an Unterhaltungswert fehlt es nie.<span id="more-399"></span></p>
<p><strong>Folter à la Trent Reznor </strong></p>
<p><img src="http://albionblog.files.wordpress.com/2009/06/trentrezisout.jpg" alt="Trent Reznor" width="410" /></p>
<p>Trent Reznor von den <a href="http://www.nin.com/">Nine Inch Nails</a> muss schon heftig geschluckt haben, als der 43Jährige erfuhr, dass man seine musikalischen Werke im Gefangenenlager <a href="http://www.geographicguide.net/america/pictures/guantanamo-bay.jpg">Guantanamo Bay</a> als wirksame Foltermethode nutzt. Zu den Vorgängen äußert sich der Sänger der Industrial-Band empört. Mit den Worten „beleidigend, erniedrigend und entrüstend“ beschreibt er seine Gefühle gegenüber dem Missbrauch der Werke in die er so viel Herzblut steckte (www.ninblogs.wordpress.com). Weiter sagt er in seinem Blog: „Gott sei Dank ist dieses Land zur Vernunft gekommen und hat die <a href="http://www.infokrieg.tv/quellmaterial/bush_hand.jpg">Bush</a>-Administration mit ihrer Politik der Macht, des Neids, der Gesetzlosigkeit und des Wahnsinns hinter sich gelassen.“</p>
<p><strong>John Lydon und Kele Okereke prügeln sich beim Summercase 2008</strong><br />
Wir schreiben Samstag den 19. Juli 2008 und befinden uns im schönen Barcelona bei einem der am schnellsten wachsenden Indie-Festivals weltweit &#8211; dem <a href="http://www.gig-guide.de/festival/37389/summercase-festival-2008">Summercase</a>. Der Sommer spielt sich jedoch nur auf der Bühne ab, während im Backstage ein ganz anderer Wind weht. Gar rau und stürmisch wurde es, als Kele Okereke,</p>
<p><img src="http://consequenceofsound.net/wp-content/uploads/2008/07/ken.jpg" alt="" width="410" /></p>
<p>Sänger der mittlerweile aufgelösten Band <a href="http://www.blocparty.com/">Bloc Party</a>, ein bisschen mit John Lydon von den <a href="http://www.sex-pistols.net/">Sex Pistols</a> zu plaudern gedachte. Auf eine Frage an Lydon zu dessen zweiten Band <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jPj-8_wOZcA">Public Image Ltd</a> reagierte dieser plötzlich ruppig wie wenn man Konstantin Wecker sein Koks klaut. Nachdem ein paar rassistische Bemerkungen den Fluchtweg über Lydons Schandmaul nahmen kam es zu einer <a href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20061213094040AAcpmwX">A-Promi</a>-Prügelei, die ihres gleichen sucht. Im Ring standen neben den eben genannten Protagonisten auch <a href="http://cdn.buzznet.com/assets/imgx/8/3/7/2/2/9/1/orig-8372291.jpg">Ricky Wilson</a> von den Kaiser Chiefs und mein Lieblingsleichtgewicht Yannis Philippakis von den Foals.</p>
<p><img src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/13870673/Yannis+Philippakis+yp.jpg" alt="" width="410" /></p>
<blockquote><p>Nun waren Okerekes´ Probleme anscheinend weitaus größer als seine „schwarze Einstellung“</p></blockquote>
<p>Nun waren Okerekes´ Probleme anscheinend weitaus größer als seine „schwarze Einstellung (wie Lydon wohl ironisch behauptete). Während der Prügelei zog er sich mehrere Wunden im Gesicht und eine aufgeplatzte Lippe zu. Da ist er noch verhältnismäßig gut bei weggekommen, wo man doch hört, dass die spanischen Securities nicht gerade zimperlich mit den Raufbolden umgegangen sind. Schläge hier und Handschellen da beendeten den Rummel zumindest physisch. Handgreiflich wurde man im Anschluss lediglich in Interviews, wo eine Anschuldigung die andere jagt. Eingangs war Okereke noch verhalten: &#8220;Jemand, der so respektiert und intelligent ist wie Lydon, sollte es besser wissen, als die Rasse so schnell ins Spiel zu bringen“. Lydon daurauf schon klarer: „Wenn man sich auf einem Festival befindet, bei dem sich neidische Idioten aufhalten, entstehen üblicherweise schnell Lügen und Verwirrung. Wenn sie so dringend Publicity brauchen, verrennen sie sich in einem Universum von Anschuldigungen“. Doch dar meiner Meinung nach nicht er das letzte Wort in diesem Spiel haben soll gibt’s noch ein Statement von Okereke, von dem ich weiß, über wen er nachts träumt: &#8220;I only have one thing to say about that man — John Lydon is the devil in my eyes.“ Na dann.. gute Nacht.</p>
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		<title>Knäckepop aus Schweden: Stompin&#8217; Souls</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die kleine Bühne des Objekt 5 in Halle war am Samstag Schauplatz eines energiegeladenen Aufrtitts der schwedischen Indierocker Stompin&#8217; Souls. Zuvor durfte aber die unangekündigte Supportband The Issue ran und überzeugte mit gepflegter Rockmusik. Dabei hätten die Neu-Berliner (vorher Heidelberg) fast vergessen sich vorzustellen. Zwar begrüßte das Trio die Zuschauer wortwitzig mit &#8220;seid ihr (h)alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_261" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/stompin_eyelid.jpg" alt="Feinster Indierock-Export aus Schweden: Stompin&#39; Souls" width="450" height="247" class="size-full wp-image-261" /><p class="wp-caption-text">Feinster Indierock-Export aus Schweden: Stompin' Souls</p></div>
<p>Die kleine Bühne des <a href="http://www.objekt5.de">Objekt 5</a> in Halle war am Samstag Schauplatz eines energiegeladenen Aufrtitts der schwedischen Indierocker <strong>Stompin&#8217; Souls</strong>. Zuvor durfte aber die unangekündigte Supportband <strong>The Issue</strong> ran <span id="more-262"></span> und überzeugte mit gepflegter Rockmusik.</p>
<p>Dabei hätten die Neu-Berliner (vorher Heidelberg) fast vergessen sich vorzustellen. Zwar begrüßte das Trio die Zuschauer wortwitzig mit &#8220;seid ihr (h)alle gut drauf?&#8221;, doch ihren Bandnamen hatten sie nicht verraten. Auf Nachfrage beim Merch-Stand bekam man ihn dann schließlich heraus. Dieses Malheur tat dem guten, kleinen Gig, von &#8220;The Issue&#8221; keinen Abbruch.<br />
Die gestrigelten Boys sahen zwar so aus, als studierten sie im Hauptfach Jura, um später Papis Anwaltskanzlei zu übernehmen, doch schon bei den ersten Riffs und Vocals war klar, dass es sich um keine gutbürgerliche Weichspülpopband handelt: denn hier rockte es gewaltig in alter Arctic Monkeys-Manier. Ebenso konnten musikalische Parallelen zur Dinslakener Vorzeigeband &#8220;Kilians&#8221; gezogen werden. Mit eingängigen Texten und schrammelnder Gitarre erspielte sich die Supportband den Respekt des gut gefüllten, aber nicht ganz vollen Konzertraums. </p>
<p>Ein Album hat die vor zwei Jahren gegründete Band noch nicht, aber Bassist Sebastian verriet in einem kurzen Gespräch, dass eine EP in den Startlöchern steht, die erst zwei Tage vor dem Konzert frisch gepresst wurde. Es lohnt sich deshalb öfter auf das MySpace-Profil der Newcomerband zu schauen.</p>
<div id="attachment_260" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/stompin_eye_small.jpg" alt="Die Stompin&#39; Souls im Objekt 5 (Halle/Saale)" width="450" height="207" class="size-full wp-image-260" /><p class="wp-caption-text">Die Stompin' Souls im Objekt 5 (Halle/Saale)</p></div>
<p>Das eigentliche Highlight des Abends  &#8211; die Stompin&#8217; Souls &#8211; sollte wenig später folgen. Die Indierockband um Frontsänger Thomas Carlsson stieg gleich mit einem richtigen Brett in das Konzert ein. Mit Hilfe von &#8220;Into the fire line&#8221; brach schon früh das Eis zwischen Band und Zuschauer, sodass der Abend zwischen melodischen Rockstücken und Pophymnen viel zu schnell verflog. </p>
<p>Den sechs Bandmitgliedern, die derzeit auf großer Deutschlandtour sind und zuvor schon in neun anderen Städten im Lande unterwegs waren, merkte man die Tourbelastung kaum an. Auf der engen Bühne rockten die Schweden mit dem Ziel ihr Publikum glücklich zu machen. Dies klappte auch gut, weil die Band sichtlich Freude am eigenen Auftritt hatte, was sich auch auf die Konzertgänger übertrug, und vor allem weil sie vollen Körpereinsatz zeigte, wobei es sich Herr Carlsson auch mal auf dem Boden bequem machte.</p>
<p>Die Stompin&#8217; Souls verstanden es hierbei gut, eine gute Mischung zwischen dem 2007er-Album &#8220;And It&#8217;s Looking A Lot Like Nothing At All&#8221; und dem gerade releastem, etwas poppigerem Studioalbum &#8220;Silhouettes&#8221; zu finden. Dabei durfte der neueste Hit &#8220;I Wish I Were You&#8221; natürlich nicht fehlen. Kaum zu glauben, dass die Schweden vor nicht all zu langer Zeit noch selbst als Supportband für Friska Viljor auftraten: denn schon im Magdeburger &#8220;Projekt 7&#8243; stellten sie im letzten Jahr ihre Live-Qualitäten unter Beweis. Zwar sitzte auch in diesem Jahr nicht jeder Ton, doch den Zuschauern wurde für die 7€ Eintritt (im VVK) eine feine Show geboten. Wenn die Bande aus Schweden so weiter macht, dann wird&#8217;s im kommenden Jahr nicht bei diesem Preis bleiben&#8230;</p>
<div id="attachment_259" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/setlist_stompin.jpg" alt="Die Setlist der Schweden: diese Songs spielten die Stompin' Souls" width="300" height="458" class="size-full wp-image-259" /><p class="wp-caption-text">Die Setlist der Schweden: diese Songs spielten die Stompin' Souls</p></div>
<p><em>Linksammlung:</em><br />
<a href="http://www.myspace.com/issuemusic">Myspace-Profil &#8220;The Issue&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/stompinsouls">Myspace-Profil &#8220;Stompin&#8217; Souls&#8221; </a><br />
<a href="http://www.stompinsouls.se">Offizielle Bandseite</a><br />
<a href="http://www.lastfm.de/music/Stompin%27+Souls">last.fm-Seite </a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kj3LcPCXla4">Youtube-Video: Waiting For The Van</a></p>
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		<title>Marilyn M. wollt&#8217;s High End und bekam&#8217;s Low</title>
		<link>http://pop10live.de/blog/marilyn-manson-wollts-high-end-und-bekams-low/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 00:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwochabend dieser Woche, im Berliner Tempodrom, war es so weit: Marilyn Manson lässt seine Wahlheimat wieder mal spüren, was er und Band live zu bieten haben. Fangen wir mit der Vorband an: esOterica, da ich mir nach einem MySpace-Eindruck jede weitere Konfrontation mit dieser Band sparen wollte, war’s das auch schon mit der Vorband. Genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-242" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/variante1.jpg" alt="MM" width="450" height="442" /></p>
<p>Am Mittwochabend dieser Woche, im Berliner Tempodrom, war es so weit: Marilyn Manson lässt seine Wahlheimat wieder mal spüren, was er und Band live zu bieten haben.<span id="more-241"></span></p>
<p>Fangen wir mit der Vorband an: esOterica, da ich mir nach einem MySpace-Eindruck jede weitere Konfrontation mit dieser Band sparen wollte, war’s das auch schon mit der Vorband.</p>
<p>Genau aus diesem Grunde kam ich pünktlich an, um den Start vom Schockrocker persönlich nicht zu verpassen.Von den vielen Eingänen des Tempodroms war nur noch einer zugänglich und selbst an dem musste ich mich durch klopfen bemerkbar machen, um noch reinzukommen. Ich hab mit viel zu viel Menschenandrang, schlechtem Stehplatz ohne guter Sicht und kaum Platz zum Atmen gerechnet. Doch so was? Das Tempodrom hat eine Kapazität für bis zu 3500 Zuschauer. Im Innenraum musste gestanden werden und auf der trichterförmigen oberen Ebene gab es haufenweise Sitzplätze. Die zu fast 60 % besetzt wurden. Wow! Selbst im Innenraum gab es Platz, um weitere nichteintreffende Menschenmassen unterzubringen. Was ist denn hier los? Mr. Manson schafft es nichtmal mehr 3500 Personen anzuziehen? Witzigerweise liegt der Grund nicht in Berlin, denn auch die danach folgenden Städte wurden von dem Andrang heimgesucht, was sich dadurch äußert, dass das Publikum keine großen Hallen, sondern die etwas kleineren Brüder aufsuchen muss.<br />
Frei nach dem Motto: „Wie, ich bin hier falsch? Der sollte hier doch heute spiel’n!“ „Tja, verlegt.“</p>
<blockquote><p>„Wie, ich bin hier falsch? Der sollte hier doch heute spiel’n!“ „Tja, verlegt.“</p></blockquote>
<p>Es ist 21 Uhr und wir beginnen das Spektakel mit „Cruci-Fiction in Space“. Ein Song aus der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holy_Wood">Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death)</a>“ Ära, welches mitunter eine seiner Besten war. Hachja, die alten Platten, die waren noch toll. Weiter im Text: Auf jeden Song folgte ein weiterer, bis wir bei insgesamt 14 ausgespielten Songs gelandet sind. Siehe Setlist:</p>
<p>Cruci-Fiction in Space<br />
Disposable Teens<br />
Pretty as a Swastika<br />
Irresponsible Hate Anthem<br />
Four Rusted Horses<br />
Devour<br />
Dried Up, Tied and Dead to the World<br />
Coma White / Coma Black<br />
The Dope Show<br />
We&#8217;re From America<br />
Rock is Dead<br />
Sweet Dreams (are made of this)<br />
If I Was Your Vampire<br />
The Beautiful People</p>
<p>Wie man anhand der Liedauswahl erkennen kann, war es eine sehr „albumausgewogene“ Songselektion. Definitiv jedoch zu viel des Guten. Bei bisher 7 veröffentlichen Alben, hätten es weitaus mehr alte Songs treffen dürfen.<br />
Die Bühnenshow, wenn man das abgelieferte so nennen darf, hat mich diesmal leider wenig umgehauen. Keine besonderen Hilfsmittel, kein tausendfacher Kostümwechseln, naja. Das letzte mal, als ich die Band um den netten Herren <a title="Brian Hugh Warner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Hugh_Warner">Brian Hugh Warner</a> live erlebt habe, war dies zum vorhergehenden Album: „Eat Me, Drink Me“. Da wurde weitaus mehr Wert auf das ganze Auftreten und die Präsenz gelegt, aber diesmal? Kein Geld? Keine Lust? Woran es lag, weiß ich nicht, aber mehr hätte auf alle  Fälle sein können!  Wie das bei solchen Abendlichen Veranstaltungen leider auch üblich ist, sind sie schneller vorbei, als einem lieb ist. So auch heute. Für den Ausklang musste fürs berliner Publikum, der fast bekannteste Titel: „Beautiful People“ herhalten. Wer kennt ihn nicht. Die Massen toben, singen mit, zum Ende gibt’s noch ein Konfetti-Gewitter und das wars.! What the F*ck? Ein Blick auf die Uhr gibt mir Preis, was ich nicht aussprechen wollte. Es ist 22.24 die Lichter und Rauswerfmusik gehen an, das sitzende Volk erhebt  und bewegt sich gen Ausgang. Und jetzt? Früh genug, um den Tag noch anderweitig zu einem guten Ende zu bringen.</p>
<p>Fazit: Bei dem Kaliber als Superstar, was der gute Herr immer werden wollte, hätte man ein ausverkauftes Konzert erwartet. Aber dementsprechend gut hätte die letzte Scheibe auch sein müssen!</p>
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		<title>Auf der anderen Seite der Erdkugel</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Australien ist so verdammt groß, dass man das Vereinigte Königreich locker dreißig Mal hineinquetschen könnte. Gemessen an der Größe jedoch, ist der musikalische Einfluss auf Europa verschwindend gering. Es gibt aber einige Bands, die das ändern könnten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_104" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-104" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/cassettekids.jpg" alt="Noch unverbraucht und frisch: Cassette Kids from Down Under" width="450" height="299" /><p class="wp-caption-text">Noch frisch und unverbraucht: Cassette Kids from Down Under</p></div>
<p>Australien ist so verdammt groß, dass man das Vereinigte Königreich locker dreißig Mal hineinquetschen könnte. Gemessen an der Größe jedoch, ist der musikalische Einfluss, insbesondere was den Hype kleiner Bands angeht, verschwindend gering. <span id="more-85"></span>Während von der Insel (der kleinen) stetig das neueste „Big Thing“ herüberschwappt, reduziert sich unser Wissen über gute, australische Musik auf Andrew Stockdale’s Band „Wolfmother“.</p>
<p>Um diesem Missstand Einhalt zu gebieten, ging dem Eintrag eine &#8220;aufwendige Recherche&#8221; auf Wikipedia voraus, die zum Ergebnis führte, dass höchstens folgende australische Bands in unseren Breiten als bekannt einzustufen sind: <strong>Jet</strong> (hatten mit &#8220;Are you gonna be my girl&#8221; einen guten Song), die ehemalige Schülerband <strong>Operator Please</strong>, die auf dem Melt!2008 mit einem energiegeladenen Auftritt begeisterte und seitdem in der Versenkung verschwunden ist, und die Jungs von <strong>Cut Copy</strong>, die in dieser Riege wohl über das größte Hitpotential im Känguruland verfügen.</p>
<blockquote><p>Unser Wissen über gute, australische Musik reduziert sich auf &#8220;Wolfmother&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber warum denn eigentlich &#8220;bekannt&#8221;? Geht es den Indie-Schergen doch darum ihre Musik nur untereinander zu teilen, anstatt dass jene beim nächstbesten Radiosender feilgeboten wird. Bei folgenden australischen Bands wird dies wohl in absehbarer Zeit nicht passieren &#8211; wohl auch, weil der Hype einen längeren Weg als über die Nordsee nehmen müsste. Unverständlich dennoch, warum kaum ein Kellerclub diese Bands spielt:<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-105" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/presets1.jpg" alt="presets1" width="200" height="232" /><br />
<strong>The Presets</strong> sind wohl schon einigen Clubgängern ein Begriff, nur wollte ich mit Nachdruck auf das Electro-House-Duo aus Sydney aufmerksam machen. Die Band hält mit &#8220;Apocalypso&#8221; frische Ware bereit, doch meine Hitempfehlung liegt auf dem Vorgängeralbum und soll Bock auf mehr machen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UGXAxLbtew4&amp;feature=channel">The Presets &#8211; Are You The One</a></p>
<p>Die nächste Electrocombo um die Brüder Joshua und Benjamin Garden und Live-Schlagzeuger Robbie Mudrazija kommt ebenfalls aus der australischen Metropole Sydney. Melodische Synthies mit 80s-Attitute und eine prägnante Sängerstimme sorgen beim Elektronikfan sehr schnell dafür, <strong>Grafton Primary</strong> mehr als zu mögen &#8211; auch wenn sie in ihrem bisher einzigen Video ziemlich strange rüberkommen. Der Song &#8220;Relativity&#8221; ist jedenfalls hammermäßig.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w_70HRDNOJw">Grafton Primary &#8211; Relativity</a></p>
<p>Als absoluter Geheimtipp kann die junge Band <strong>Cassette Kids</strong> (wieder Sydney) angesehen werden, die durch einen Gewinn bei einem Bandwettbewerb ein Musikvideo für die ganz großen Musiksender produzieren durfte. Der freche Gesang erinnert doch stark an Karen O von den &#8220;Yeah Yeah Yeahs&#8221; und veranlasst den Indie-Rock-Fan sofort in den nächsten Überseeplattenladen zu surfen. Doch: das erste richtige Album kommt erst 2010 auf dem Markt. Also noch Zeit genug, um sich durch die (bis jetzt noch halb verwaisten) Videos auf YouTube zu klicken. Hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
<p>Cassette Kids &#8211; Anywhere But Home | <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=cassette+kids&amp;search_type=&amp;aq=f">Cassette Kids</a> auf YouTube</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mUmF7hIGlys">www.youtube.com/watch?v=mUmF7hIGlys</a></p>
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