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	<title>Pop10 Blog &#187; schweden</title>
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	<description>Pop10 Blog - Music is our first love</description>
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		<title>Berlinfestival &#8211; Der Abschluss meines Festivalsommers</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 12:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin Festival]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sommer 2010 war für mich in vielerlei Hinsicht so heiß wie noch nie! Nicht nur die  hohen Temperaturen jagten meinen Puls in die Höhe, sondern auch die vielen Konzerte und Festivals die ich besucht habe, ließen mein Herz höher schlagen. Nun ist auch das letzte Festival zu Ende und ich möchte noch einmal zurückblicken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em> </em></p>
<div id="attachment_4742" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4742" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/abschlussheader/"><img class="size-full wp-image-4742" title="Susi blickt auf die Festivals des Jahres zurück" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/abschlussheader.jpg" alt="Susi blickt auf die Festivals des Jahres zurück" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Susi blickt auf die Festivals des Jahres zurück</p></div>
<p><em>Der Sommer 2010 war für mich in vielerlei Hinsicht so heiß wie noch nie! Nicht nur die  hohen Temperaturen jagten meinen Puls in die Höhe, sondern auch die vielen Konzerte und Festivals die ich besucht habe, ließen mein Herz höher schlagen. Nun ist auch das letzte Festival zu Ende und ich möchte noch einmal zurückblicken.</em><span id="more-4661"></span></p>
<p><strong>In diesem Sommer bin ich auf so einigen Festivals gewesen</strong>. Genau gesagt waren es zwei in Deutschland und zwei in Schweden. Insgesamt vier Festivals die unterschiedlicher kaum sein könnten! Auf jedem Festival war irgendwas topp und irgendwas flopp und eine wichtige Sache habe ich gelernt: die Deutschen dürfen sich nicht aufregen! Viele wissen ja bereits, dass das<em> Berlinfestival</em> nicht ganz so abgelaufen ist, wie es sollte. Aus Sicherheitsgründen wurde das Festival am Freitag gegen 2:30 Uhr abgebrochen und das Programm am Samstag musste bis 23 Uhr durch sein. Viele Festivalgäste hatten sich darüber aufgeregt, was ich unter Umständen nachvollziehen kann. Aber was nicht zu ändern ist, ist nun mal nicht zu ändern! In Schweden gehen Festivals grundsätzlich nur bis 23 Uhr und da regt sich auch niemand drüber auf!</p>
<blockquote><p>In Schweden regt sich auch keiner auf, wenn um 23 Uhr Pumpe ist!</p></blockquote>
<p><strong>Mir persönlich hat das<em> Berlinfestival</em> besser gefallen, als ich erwartet hätte.</strong> Das Lineupp entsprach eigentlich nicht ganz meinem Geschmack, aber der ist ja grundsätzlich auch beeinflussbar. Allein von der Band <em>MIT</em> muss man z.B. Fan werden, wenn man den Schlagzeuger mal live gesehen hat! Na Holla die Waldfee, der sieht vielleicht gut aus! Und auch für Musik von <em>Fever Ray</em> fängt man an sich zu interessieren, wenn tausende wegen ihr die Halle stürmen und am Ende die Securities in den Wahnsinn treiben. Festivals sind was Schönes und überraschen immer wieder!</p>
<p>Beim <em>Melt!Festival</em> war ich vor allem von Gelände und Atmosphäre beeindruckt. Mit all den Kränen und Laserlampen, Sandstränden und Stylo-Leuten, hat man sich da echt wie auf nem anderen Planeten gefühlt. Auch das Gelände des <em>Berlinfestivals</em> war einmalig, denn wie oft bekommt man schon die Gelegenheit auf nem Flughafen zu Musik von<em> Hot Chip</em> und <em>Turbostaat</em> abzugehen? Auch für alle Shoppingsüchtigen wurde sowohl auf dem <em>Melt!</em> wie <em>Berlinfestival</em> einiges geboten. Bude neben Bude und die Qualität der Ware war definitiv besser als Marktware aus der Türkei J Mein Highlight (aber sicher auch das vieler andere Festivalgeländebegeher) war der reizende Fotoautomat aus Omas Zeiten. Was auf dem MeltFestival die Schlange vor dem Sparkassenautomat gebildet hat, versammelte sich auf dem Berlinfestival am Fotoautomaten.</p>
<div id="attachment_4671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4671" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/dscf4464/"><img class="size-large wp-image-4671" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSCF4464-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Viele wollten sich hier knipsen lassen...</p></div>
<div id="attachment_4672" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4672" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/dscf4430/"><img class="size-large wp-image-4672" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSCF4430-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Lange Schlange vor dem Geldautomaten auf dem Meltgelände</p></div>
<p>Was die Verpflegung anbelangt muss ich sagen, dass mir das Berlinfestival besser gefallen hat. Ich hatte den Eindruck, dass es ein paar mehr Buden gab und dass auch die Schlangen davor nicht so lang waren. Hatte man Hunger, bekam man auch was!</p>
<p><strong> Auf dem Melt! war mein persönliches Highlight</strong> wohl ne kurze Plauderstunde mit dem Sänger von <em>Bonaparte</em>. Beim Berlinfestival war das nen bissle anders, weil unser Studio mitten im Aufenthaltsraum der „Very Important People“  lag. Da konnte man schon mal zufällig neben <em>Robyn</em> in den Spiegel gucken oder auch beobachten,wie <em>Macaulay Culkin</em> und <em>Adam Green</em> ständig auf dem Klo verschwinden.</p>
<blockquote><p>Und plötzlich Robyn neben mir auf Klo!</p></blockquote>
<p>Ein kleiner Plausch mit <em>Steven</em> von den <em>Blood Red Shoes</em> und aufregendes „Blickkontaktflirten“ mit dem Sänger von <em>Neon Indian</em> sind zwei weitere Ereignisse, die bei mir positiv im Kopf hängen bleiben werden. Die Bands gingen da mit uns ein und aus und ich hätte mir gewünscht ein besseres Gedächtnis für Gesichter zu haben (ich erkenne die Leute doch immer so schwer wieder).</p>
<div id="attachment_4675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4675" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/dscf4454/"><img class="size-large wp-image-4675" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSCF4454-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Lagebesprechung bei Pop10 und Adam Green im Hintergrund</p></div>
<p><strong>Das Beste kam kurz vor Schluss,</strong> als so nen Kumpel von <em>Tricky</em> (wahrscheinlich der Tourmanager) zu mir ankam und mich vorwarnte, dass er mir jetzt eine sehr komisch Frage stellen muss. Ich bin ja offen für alles, also: „Raus damit!“ , dachte ich mir! Er guckte dann so auf meine schwarze Strumpfhose und fragte mich, ob er mir die abkaufen könnte, da <em>Tricky</em> die für seinen Auftritt braucht. „What?“ Also abgesehen davon, dass ich ohne diese Strumpfhose einfach mal ohne Strumpfhose (also fast nakt) da gestanden hätte, fand ich die Frage tatsächlich etwas komisch. Gutgeplant, wie ich doch bin, hatte ich aber noch nen paar Strumphosen im KFZ. Bin also aufgesprungen und habe dem netten Herrn <em>Adrian Thaws</em> (alias Tricky), der schon bei <em>Massive Attack</em> rappte, bevor er dann 1995 seine Solokarriere startete und weltberühmt wurde, ein nettes Stück aus meinem Strumpfhosensortiment besorgt und dann überlassen.</p>
<blockquote><p>Meine Strumphose? Sicher, warum nicht!</p></blockquote>
<p>Was am Ende aus meiner Strumpfhose geworden ist, konnte ich nicht live miterleben, aber Fakt ist: Ich habe den Auftritt von Tricky gerettet! Applaus!</p>
<div id="attachment_4676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4676" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/cimg0137/"><img class="size-large wp-image-4676" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/CIMG0137-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Tricky + Me mit meiner Strumphose</p></div>
<p><strong>Joar und sonst so?</strong> Ich habe in diesem Smmer natürlich auch viele tolle Bands gesehen und einige davon sogar doppelt! <em>Hot Chip</em> z.B.! Die sind sowohl auf dem <em>Popaganda Festival</em> in <em>Stockholm</em>, wie auf dem <em>Berlinfestival</em> aufgetreten. Auf dem Popaganda haben mir <em>Hot Chip</em> sogut gefallen, dass ich mich dann tierisch darüber gefreut habe, dass ich sie auf dem Berlinfestival nochmal sehen konnte. Sowohl da wie auch hier waren die Jungs der letzte Act des Festivals. Entsprechend ihrer Situation, haben die Jungs aus<em> London</em> dann auch Gas gegeben und die Menge zum Tanzen gebracht!</p>
<div id="attachment_4678" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4678" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/hot-chip-3/"><img class="size-large wp-image-4678" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Hot-Chip-3-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Sänger von Hot Chip Alexis Taylor</p></div>
<div id="attachment_4679" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4679" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/hot-chip-8/"><img class="size-large wp-image-4679" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Hot-Chip-8-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Gitarrist Al Doyle </p></div>
<div id="attachment_4680" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4680" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/hot-chip-9/"><img class="size-large wp-image-4680 " src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Hot-Chip-9-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Hot Chip auf dem Berlinfestival</p></div>
<p><strong>Neben <em>Hot Chip </em>hat mich auch <em>Robyn</em> von sich begeistert</strong>. Auch sie habe ich diesen Sommer zwei Mal live gesehen, wobei ich in Stockholm nicht mit vollster Konzentration dabei war <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Umso besser hat mir ihr Auftritt beim Berlinfstival gefallen und mit dieser Meinung bin ich sicher nicht alleine! Leider konnte man bei ihrem Auftritt nicht ganz so gut mitfeiern, weil die Halle etwas überfüllt war, aber dafür kann die Schwedin ja nichts. Und an dieser Stelle möchte ich nun meine persönlichen Top 3 des Festivalsommers auszeichen!</p>
<p><strong>Platz 3</strong>: Geht an meine Freunde aus Schweden! Sowohl <em>Johnossi</em> wie auch <em>Robyn</em> haben mein Herz erobert! <em>Robyn</em>, weil sie so abging wie keine andere und <em>John und Ossi</em>, weil sie zu zweit unterhalten haben wie 5!</p>
<div id="attachment_4683" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4683" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/john-und-ossi-2-2/"><img class="size-large wp-image-4683" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/John-und-Ossi-2-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Johnossi landen bei mir auf Platz 3</p></div>
<div id="attachment_4684" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4684" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/robyn-15/"><img class="size-large wp-image-4684" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Robyn-15-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Robyn hat den 3. Platz verdient!</p></div>
<p><strong>Platz 2</strong>: geht eindeutig an <em>Hot Chip</em>, weil sie mich (vor allem auf dem Popaganda in Stockholm) tierisch überrascht haben!</p>
<div id="attachment_4685" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4685" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/hot-chip-11/"><img class="size-large wp-image-4685" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Hot-Chip-11-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Hot Chip auf meinem zweiten Platz!</p></div>
<p><strong>Platz 1: </strong>Diesen Platz hat sich ganz eindeutig <em>Bonaparte</em> verdient! Während die Fans bei über 30 Grad in der Sonne schwitzten haben die Jungs und Mädels auf der Bühne alles gegeben. Wäre ich an deren Stelle gewesen, wäre ich gestorben! <em>Bonaparte</em> auf dem <em>Melt</em>, das war Unterhaltung pur und einfach nur vedammt krass <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_4686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4686" href="http://pop10live.de/blog/berlinfestival-der-abschluss-meines-festivalsommers/dsc01294/"><img class="size-large wp-image-4686" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01294-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Platz 1! Für eine gute Show gaben sie alles.</p></div>
<p>Mit dem <em>Berlinfestival</em> ist dann nun Mein Festivalsommer leider auch schon wieder zu Ende gegangen. Ich habe viele Bänder gesammelt, viele tolle Konzerte gesehen, lustige Menschen getroffen und den einen oder anderen Kater durchgestanden. Mein Fazit zum Festivalsommer 2010: er war verdammt geil!!!</p>
<p>In diesem Sinne sage ich haut rinn und bis zum nächsten Jahr!</p>
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		<title>Mission Stockholm &#8211; The One And Only</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music Is Our First Love]]></category>
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		<description><![CDATA[Wurst. Was für ein Wort! Ich mag es. Aber ich mag nicht nur das Wort an sich sondern auch die Bestimmung des rosa-braunen Etwas: die Wurst ist dazu bestimmt 2mal zu enden, meine Zeit in Stockholm aber leider nicht. Diese hat nur ein Ende und dieses habe ich mittlerweile erreicht! Herzlich Willkommen zur letzten Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><em><strong> </strong></em></div>
<div><em><strong> </strong></em></div>
<div><em><strong> </strong></em></div>
<div id="attachment_4232" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4232" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/thisissweden/"><img class="size-full wp-image-4232" title="Schwedenfahne" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/thisissweden.jpg" alt="Schwedenfahne" width="450" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schwedenfahne</p></div>
<p><strong>Wurst.</strong><em> Was für ein Wort! Ich mag es. Aber ich mag nicht nur das Wort an sich sondern auch die Bestimmung des rosa-braunen Etwas: die Wurst ist dazu bestimmt 2mal zu enden, meine Zeit in Stockholm aber leider nicht. Diese hat nur ein Ende und dieses habe ich mittlerweile erreicht! Herzlich Willkommen zur letzten Ausgabe von „Mission Stockholm“!</em></p>
<p><span id="more-4121"></span></p>
<p><strong>Man mag es kaum glauben, aber ich bin für gewöhnlich kein Freund von Sprichwörtern</strong> oder ähnlichem. Denn wer ist denn z.B. so blöd und fällt in die Grube, die er selbst gegraben hat oder wer hat schon mal eine Fensterscheibe zerschmettert und ist danach schlagartig glücklich geworden. Hhm, und obwohl mir gestern die Brust gejuckt hat, hat es heute nicht geschneit. Na sowas aber auch! Die meisten solcher „Weissagungen“ sollte man also nicht ernst nehmen. Hinter dem Ratschlag, dass man doch aufhören soll, wenn es am schönsten ist, steckt aber tatsächlich ne Menge dahinter! Meine letzten Wochen in Stockholm waren nämlich verdammt schön, sie waren so schön, dass ich nun den letzten 6 Monaten hinterher traure und am liebsten die Wurst wenden würde, um noch mal in der Mitte anzufangen!</p>
<blockquote><p>Ich wünschte, mein Leben wär ne Wurst!</p></blockquote>
<p>Nachdem ich im Sommer mit Pop10 auf dem Melt! gewesen war, habe ich noch ein paar chillige Wochen zu Hause bei Mamman verbracht. Ik hatte mich schon wieder so an meine Toppaskornflakes, das gute feuchte Toilettenpapier und den billigen Alkohol gewöhnt, dass ich kaum noch weg wollte. Aber einen Monat Stockholm hatte ich noch vor mir und der sollte es in sich haben!</p>
<p>Kurz bevor ich zurück bin nach Stockholm, hatte ich mal wieder eine Mail von einem ganz bestimmten Kollegen bekommen. Er war noch immer auf der Suche nach jemandem, der für eine Band, die er unter Vertrag hatte, ein Musikvideo produzieren könnte oder wollte. Ich kann euch heute nicht mehr sagen, was genau mich damals geritten hat, aber ich habe plötzlich einfach JA zu der Sache gesagt. Somit stand für mich  fest, dass ich genau einen Monat Zeit hätte um das Ding in Sack und Tüten zu bekommen. Nicht viel Zeit für jemanden, der so was noch nie zuvor gemacht hatte, dazu aber später!</p>
<p><strong>Mein letzter Monat in Stockholm fing tragischer Weise erstmal damit an</strong>, dass die meisten meiner Stockholmer Freunde verreist waren. Ik hatte also keinen, der mit mir im Süßigkeitenabteil die Ware gekostet hat, oder der mich vom Shoppen abhalten konnte. Ich war sozusagen mal wieder so richtig einsam. Das hat sich verdammt kacke angefühlt und ich wollte zurück zu meinen Toppas! Auf Arbeit war tatsächlich auch tote Hose, die waren alle noch im Urlaub, alle außer einer: mein Chef. Ich saß da also eine ganze Woche nur mit ihm im Büro – das war aber ehrlich gesagt ne verdammt coole Zeit. Der Mann ist einfach der geborene Unterhalter und ich, ich wäre zumindest gerne einer. Wenn 2 solche Menschen ne Weile aufeinander hocken, kann doch ne Menge Spaß bei rumkommen. Auf Arbeit war es also ganz nett und ich habe mich endlich mal ausgiebiger mit nem Bildbearbeitungsprogramm beschäftigt. Neben meiner verkrampften Arbeit mit dem Photoshop, bastelte ich auch hin und wieder an dem Drehbuch für das Video. So richtig wollte aber noch nichts bei rumkommen.</p>
<p><strong>In der 2. Woche nahm die ganze Sache</strong> dann aber schon etwas mehr Gestalt an und ich legt den Dreh für den kommenden Samstag fest. Die Ausrüstung konnte ich mir von der Arbeit ausleihen und meine liebste C. aus K. dürfte hinter der 2. Kamera stehen. Da zwei der vier Bandmitglieder schlagartig Vater geworden sind, wollte sich außer dem Sänger keiner für den Dreh Zeit nehmen. Egal! Man nimmt, was man hat!</p>
<p>Zum Drehtag an sich gibt es nicht so viel zu sagen, außer dass es heiß war! Es war so verdammt heiß, dass mir die Socken in den Schuhen verqualmt sind! Und ich habe geschwitzt! Ich habe sowas von geschwitzt, dass ich mich ständig fragen musste, warum ich nicht einfach ohne Schweißdrüsen auf die Welt gekommen bin!</p>
<blockquote><p>Wenn ich keine Schweißdrüsen hätte, würde ich auch nicht schwitzen!</p></blockquote>
<p>Aber ansonsten lief alles eigentlich ganz gut. Ich hätte mir zwar etwas mehr Geduld seitens der Darsteller gewünscht, denn ich bin ja nicht täglich mit 2 Kameras bei 1000°C im Schatten aktiv und auch für die Einstellungen und das ganze Zeugs, brauchte ich als Semiamateur natürlich immer etwas länger. Wie auch immer, am nach mehr als 5h hatte ich insgesamt knapp 3h Filmmaterial in der Tasche (von 2 Kameras), das dann später im Schnittraum von mir als „gar-nicht-mal-so-übel-frau-susan“ eingestuft wurde! In den nächsten Tagen wollte ich mich dann mit dem Schnitt des Videos befassen, aber auch diese Aufgabe erwies sich als leicht kompliziert. Wir haben auf Arbeit eigentlich genug Schnittplätze, aber zu der Zeit, zu der ich dann mal einen brauchte, anscheinend nicht! Ich musste mit Elle und Knie mein Revier verteidigen, war aber nicht sonderlich gut darin. Wurde also ständig rausgelockt oder musste andere Aufgaben erledigen, die mich von meinem eigenen Projekt ablenkten. Gegen Ende der 4. Augustwoche konnten sich dann auch die Väter mal von ihren Babys trennen und ich bekam doch noch die Gelegenheit, ein paar Einstellungen mit der gesamten Band zu drehen. Dann ging es wieder ab in den Schnitt und pünktlich zum letzten Augustwochenende war ich fertig! Auch wenn ich Anfangs nicht so viel von der ganzen Aktion gehalten habe (wahrscheinlich weil ich dachte, dass das Ergebnis am Ende kacke wird), muss ich heute sagen, dass ich doch schon ein wenig stolz bin. Egalo, wie gut oder schlecht das Video am Ende geworden ist, ich kann immerhin sagen, dass ich in meinem Praktikum in Stockholm, mein erstes eigenes Musikvideo gemacht habe! Wer kann das schon? Sicher nicht jeder&#8230;</p>
<p>Die Musik der Band, <em>The Mare</em>,  mag ich übrigens auch! Falls es jemanden interessiert, könnt ihr euch das Endergebnis auch gerne mal ansehen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8gUky1HvQZk">httpv://www.youtube.com/watch?v=8gUky1HvQZk</a></p>
<p><strong>Gut! Neben meiner aufregenden Zeit als Musikvideoregisseur</strong>, -filmer, -cutter und und und habe ich natürlich auch noch andere Dinge angestellt. In meiner Funktion als Stalker hatte ich auf der Facebookseite von <em>Johnossi</em> gelesen, dass die guten ein Konzert auf einem Festival in <em>Södertälje</em>, im Süden von <em>Stockholm</em> geben würden. Der ganze Spaß sollte ganz 0€ kosten. Ja und da C. und ich die achtgrößten Fans der Welt sind, konnten wir uns das nicht entgehen lassen. Sind wir also an einem Donnerstagabend mit 4 Freunden im Gepäck nach <em>Södertälje</em> gehottet  (mit der Bahn versteht sich). Das Festival in Södertälje hatte übrigens den Namen <em>Prezeltown Frestival</em> und außer <em>Johnossi</em> war da auch nichts zu holen!</p>
<blockquote><p>Johnossi gratis? Sowas lässt man sich nicht entgehen!</p></blockquote>
<p>Die Tatsache, dass das Festival umsonst war, war natürlich nicht nur für uns sehr verlockend, sondern auch noch für ca. 250 andere Pubertierende. Nur gut, dass da so viele Mücken waren, sonst hätte ich mich bestimmt über die Vielzahl minderjährigen Poger aufgeregt. Das Konzert war aber trotz des Altersdurchschnitts von etwa 14 Jahren richtig richtig gut! Wer hier schon mal nen Blog von mir gelesen hat, kann von <em>John</em> und<em> Ossi</em> sicher nichts mehr hören, aber trotzdem! Die hatten richtig Spaß! Ich habe die ja schon auf dem Melt gesehen, aber da wirkten sie nicht so glücklich auf mich wir hier in einem Vorort von Stockholm!</p>
<div id="attachment_4128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4128" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01573/"><em><strong><img class="size-large wp-image-4128" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01573-450x600.jpg" alt="Die Jugend auf dem Festival" width="450" height="600" /></strong></em></a><p class="wp-caption-text">Die Jugend auf dem Festival</p></div>
<div id="attachment_4129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4129" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01601/"><em><strong><img class="size-large wp-image-4129" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01601-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></strong></em></a><p class="wp-caption-text">John(ossi) auf dem Prezeltown</p></div>
<div id="attachment_4130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4130" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01617/"><em><strong><img class="size-large wp-image-4130" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01617-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></strong></em></a><p class="wp-caption-text">Ossi hebt den Stock</p></div>
<p><strong>Am Tag nach dem Konzert stand für C. und mich ein großer Trip nach <em>Göteburg</em> an</strong>. C. ist  vorher noch nie da gewesen und ich hatte mich da seit mehr als 2 Jahren nicht mehr blicken lassen. Wir dachten uns also, dass es mal an der Zeit war. Obwohl der Ausflug für uns als Urlaub gelten sollte, wollten wir ja gerne sparen, wo es nur geht. Deshalb wollten wir unbedingt bei jemandem Couchsurfen. Ich schwöre, dass ich bereits zwei Wochen vor der Reise Leute bei couchsurfing.com angeschrieben hatte, aber irgendwie wollte keiner antworten. Bis kurz vor dem Göteburgwochenende war mir das auch egal, weil ich mir dacht, dass sich bestimmt noch jemand findet. War aber irgendwie nicht so. Also waren C. und ich am Donnerstagabend schon fast dem Wahnsinn nahe, weil wir weder ne Couch noch nen Bett in nem Hostel hatten. Woran konnte das nur liegen? Okay, die Hostels waren ausgebucht, damit mussten wir leben, aber die Couchsurfer? Warum wollten die uns nicht? Gut, am Anfang haben wir nur die netten und coolen Leute angeschrieben, aber später war uns dann alles egal und selbst von den eher weniger coolen wollte uns keiner haben. Aber ein Ass hatten wir noch im Ärmel: eine 72-Jährige Namens Flexima! Ohne scheiß, die hieß dort so! Wir dachten uns, wenn wir die anschreiben, kommt sicher ne positive Antwort zurück! Und so war es dann auch! Flexima meinte, dass wir gerne bei ihr wohnen dürften.</p>
<blockquote><p>Die 72-Jährige Flexima wollte uns bei sich aufnehmen! Die Welt ist doch noch in Ordnung.</p></blockquote>
<p><strong>Ihre Telefonnummer und Adresse </strong>wollte sie mir dann noch im Laufe des Freitagvormittags schicken. Machte sie aber nicht! Und so kamen C. und ich um 19:20 oder so in Göteburg an, ohne eine Adresse oder ähnliches. Wir warteten verzweifelt auf einen Anruf&#8230;</p>
<div id="attachment_4164" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4164" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0379/"><img class="size-large wp-image-4164" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0379-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Flexima ruft einfach nicht an!</p></div>
<p>Ich beschloss dann, meinen guten alten Kumpel J. anzurufen und zu fragen, ob wir nicht erstmal bei ihm pennen können. Man muss dazu sagen, dass der Typ mal was von mir wollte, ich ihn dann aber mehr oder wenig abblitzen ließ und mich dann bis zu diesem Besuch nicht mehr bei ihm gemeldet hatte. Ich konnte also nicht so viel von ihm erwarten. Aber er hatte nichts dagegen! „Puh“, schoß mir dann erstmal durch den Kopp. C. und ich sind dann also zu J. und dort gabs dann erstmal ordentlich Flüssiges! Der restliche Verlauf des Abends war zu dramatisch und wer genaueres Wissen will, ruft bitte an J</p>
<div id="attachment_4160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4160" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01658/"><img class="size-large wp-image-4160" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01658-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">On the Streets in Gothenburg by night</p></div>
<div id="attachment_4165" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4165" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01720/"><img class="size-large wp-image-4165" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01720-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Verrückt tanzende Göteburger</p></div>
<p>Jedenfalls ware wir im <em>Pustervik</em> feiern und das war anders! Die Leute in <em>Göteburg</em> sind tatsächlich viel lockerer als in <em>Stockholm</em> und die tanzen auch!!! Das war eine Einsicht sage ich euch!</p>
<p><strong>Die Nacht haben wir dann tatsächlich in nem Bett verbracht</strong>, aber es war arschkalt. Wir mussten uns ein Laken! als Zudecke teilen und da habe ich mich dann gefragt, warum ich mit so wenig Schweißdrüsen geboren wurde! Am nächsten Tag waren wir dann erstmal in der Stadt unterwegs und natürlich so richtig fett shoppen! Ich bilde mir ein, dass ich schon immer der Ansicht war, dass man in Göteburg besser shoppen kann, als in Stockholm,  aber das das wirklich so ist, weiß ich spätestens seit dem letzten Besuch in Göteburg. Wahnsinn sage ich euch!</p>
<blockquote><p>Wer in Schweden shoppen will, sollte nach Göteburg fahren!</p></blockquote>
<p>Und der <em>Weekday</em>! Supercool eingerichtet mit Dj und Lampen und allem drum und dran! Man kommt da rein und will erstmal tanzen! Nun gut, weg von meiner Shoppingsucht, hin zum 2. Abend in <em>Göteburg</em>. Da waren wir nämlich auf einem Schiff, dass sich <em>Rio Rio</em> nennt und da sind (laut Insiderquellen) Samstags immer die besten Indieparties. Gut war es wauf alle Fälle und die Leute haben auch wieder getanzt. In der zweiten Nacht habe ich dann so schlecht geschlafen, dass C. überreden musste, die letzte Nacht im Hostel zu verbringen (da waren mittlerweile wieder betten frei). Mit 25 € war das Bett auch erschwinglich und wurde von mir im Nachhinein als gute Investition bezeichnet (Slottsskogensvandrahem:  <a href="http://www.sov.nu/">http://www.sov.nu/</a>).</p>
<p><strong>Alles in Allem war das Wochenende aber sehr schön</strong>, auch wenn ich mit akutem Schlafmangel und nem leeren Portmonaie zurück in die Hauptstadt fahren musste.</p>
<div id="attachment_4135" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4135" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0389/"><img class="size-large wp-image-4135" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0389-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Brunnen auf dem Götaplatsen in Göteborg</p></div>
<div id="attachment_4136" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4136" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0435/"><img class="size-large wp-image-4136" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0435-450x337.jpg" alt="Schwein im Linnéparken von Göteborg" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Hängebauchschwein im Linnéparken in Göteborg</p></div>
<div id="attachment_4137" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4137" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0439/"><img class="size-large wp-image-4137" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0439-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Elchmann in Göteburg</p></div>
<p><strong>Ein letztes und richtiges Highlight hatten wir uns für unser letztes Wochenende</strong> in Stockholm aufgehoben. Da fand nämlich das <em>Popaganda Festival</em> statt, mit Bands wie <em>Hot Chip</em>, den <em>Shout Out Louds</em>,<em> Familjen</em>, <em>Robyn</em>, <em>Hurts</em> und <em>James Yuill</em> und da durften wir natürlich nicht fehlen. Also dieses Festival das war an allen Ecken und Enden so &#8230; mir fehlen die Worte. Alleine schon die Menschen! Die waren schon wieder alle so oberstylisch und hübsch und cool, da hat man am liebsten geweint (aus den unterschiedlichsten Gründen).</p>
<blockquote><p>Die Menschen waren alle so schön, dass man eichfach nur weinen wollte!</p></blockquote>
<p>Wenn ich nicht so viel getrunken hätte, hätte ich gerne einige von ihnen für euch fotografiert, aber danach war mir an dem Wochenende nicht. Was war noch so besonders? Ach ja! Der Alkohol! Man dürfte seine eigene Suppe nicht mit aufs Gelände nehmen, das verstehe ich ja noch. Aber auf dem Gelände sollte es ja dann wenigstens genügend Bier und Co geben. Pustekuchen! Ich habe da am ersten Abend verzweifelt nach nem Ausschank gesucht und keinen gefunden. Gut, mein Sichtfeld war begrenzt, aber trotzdem! Am Samstag haben wir uns dann mal in einen anderen Teil des Festivalgeländes begeben und plötzlich tat sich vor uns ein von umzäuntes Areal auf, das von Securities bewacht wurde. Das war dann also der Käfig, in dem man Alkohol trinken dürfte.</p>
<div id="attachment_4172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4172" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01871/"><img class="size-large wp-image-4172" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01871-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Nur hinter diesem Zaun gab es Alkohol!</p></div>
<p>Manchmal sind se echt komisch die Schweden! Um 23 Uhr war übrigens auch Schicht im Schacht! Da war die letzte Band fertig und die Leute wurden vom Gelände gejagt. 23 Uhr, das müsste man in Deutschland mal versuchen! Unmöglich!</p>
<p><strong>Bis auf die eine oder andere schwedische Eigenart</strong>, konnte man auf dem Festival aber nicht meckern. Die Klos waren zwar von Dixi, dafür aber sauber und die meisten Bands waren auch richtig gut. <em>Familjen</em>, unser alter Kumpel zum Beispiel, der nächste Woche übrigens auch in Magdeburg im <em>Projekt 7</em> ein Konzert gibt (wie geil ist das denn!). Den habe ich ja nun auch schon ein paar mal gesehen und muss ich an der Stelle auch noch mal weiterempfehlen.</p>
<div id="attachment_4142" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4142" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0453/"><img class="size-large wp-image-4142" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0453-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Familjen auf der großen Bühne beim Popaganda</p></div>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aChNySMPpoI">httpv://www.youtube.com/watch?v=aChNySMPpoI</a></p>
<p><strong>Und <em>James Yuill</em>! Der hat am Donnerstag</strong> auf ner Vorparty zum Popaganda nen Konzert gegeben und konnte nicht nur mich für seine Musik begeistern!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rgFseMoI9DM">httpv://www.youtube.com/watch?v=rgFseMoI9DM</a></p>
<p><strong>So richtig richtig schlecht waren<em> Hurts</em>!</strong> Also so was habe ich noch nicht gesehn! Da sind 4 Typen auf der Bühne, von denen einer gruseliger aussieht als der andere und dann versuchen die da so was wie Unterhaltung zu bieten. Ich habe mich fast kaputt gelacht! Der Sänger mit seinem Schmalzhaar ist noch grade so zu ertragen, obwohl er die ganze Zeit einen auf „Ich-Sterbe-Gleich“ macht. Aber da gibt es noch einen 2. Sänger und der sthet einfach nur da. Da steht da und verzieht keine Miene! Ik weeß gar nich, ob der überhaupt noch am Leben war, als der da stand&#8230; Über den Auftritt kann man sich sicher streiten und sagen, dass das zu deren Image gehört, aber wenn das so ist, dann finde ich das Image ziemlich scheiße! Ich frage mich ect, warum die zur Zeit so gehypt werden? Meinen Segen haben sie jedenfalls nicht!</p>
<a rel="attachment wp-att-4170" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01891/"><img class="size-large wp-image-4170" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01891-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a>
<div><strong> </strong></div>
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<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><strong><a rel="attachment wp-att-4150" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0540/"><img class="size-large wp-image-4150" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0540-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Nochmal die Shout Out Louds</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4151" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4151" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/100_0561/"><img class="size-large wp-image-4151" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/100_0561-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Betrunkene Jugend nach dem Popaganda in der U-Bahn</p></div>
<div id="attachment_4154" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4154" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01780/"><img class="size-large wp-image-4154" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01780-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Festivalbier!</p></div>
<div id="attachment_4163" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4163" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01789/"><img class="size-large wp-image-4163" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01789-450x600.jpg" alt="Unsere &quot;Festivaltattoos&quot;" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Unsere &quot;Festivaltattoos&quot;</p></div>
<div id="attachment_4155" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-4155" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-the-one-and-only/dsc01831/"><img class="size-large wp-image-4155" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/DSC01831-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">C. &quot;tätowiert&quot; einen Unschuldigen im Publikum</p></div>
<p><strong>Nach dem Wochenende hieß es dann für mich so langsam Abschied nehmen</strong> von der Mission Stockholm. Die Verabschiedung auf der Arbeit fiel eher mäßig aus. Mit meinen Freunden habe ich noch ein letztes Mal die überteuerten Getränkepreise in Bars genossen und dann der Abschied von meiner besten Freundin C. Das war traurig! Wenn ich sie hier nicht gehabt hätte, dann hätte ich die Sache hier niemals bis zum Ende durchgezogen. Es ist immer schön, wenn man Freunde hat, aber es ist noch schöner, wenn man richtige Freunde hat.</p>
<blockquote><p>Nichts ist wichtiger als nen lustiger Freund an deiner Seite!</p></blockquote>
<p>Und C. ist so eine Freundin für mich geworden und ich vermisse sie jetzt schon sehr! Trauer hin oder her, die Zeit in Stockholm war der Wahnsinn! Ich habe selten soviel gelernt, gesehen, gemacht, geshoppt, gegessen, gefroren, geschwitzt, gesungen, gelacht, geweint, gebadet, geflucht und genossen wie in dem letzten halben Jahr!</p>
<p><strong>Thank you Stockholm for every thing!</strong></p>
<p>Und zum Schluss noch mein aktuelles Lieblingslied <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K5KUO5HoEX0&amp;feature=related">httpv://www.youtube.com/watch?v=K5KUO5HoEX0&amp;feature=related</a></p>
<p>Das war es dann von mir aus Stockholm! Vielen Dank fürs Zuhören, es war schön mit euch!</p>
<p>Ha det bra, Susi <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mission Stockholm &#8211; Gute Arbeit mein Kind!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 23:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music Is Our First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Café 60]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Debasser Slussen]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Zufriedensein war ich noch nie sonderlich gut und ein Lob kommentarlos wegstecken ist für mich undenkbar. Ich muss meinen Selbst-Kritiks-Senf einfach überall dazugeben, selbst wenn er total Fehl am Platze ist. In meiner Muttersprache fällt mir das auch immer recht leicht, aber im Schwedischen fehlen mir manchmal echt die Worte. Konsequenz: ich muss lernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1858" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1858" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/sthlm7/"><img class="size-full wp-image-1858" title="Es wird ein goldenes Zeitalter in Stockholm" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/sthlm7.jpg" alt="Es wird ein goldenes Zeitalter in Stockholm" width="450" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Es wird ein goldenes Zeitalter in Stockholm</p></div>
<p><strong>Im Zufriedensein war ich noch nie sonderlich gut und ein Lob kommentarlos wegstecken ist für mich undenkbar. </strong>Ich muss meinen Selbst-Kritiks-Senf einfach überall dazugeben, selbst wenn er total Fehl am Platze ist. In meiner Muttersprache fällt mir das auch immer recht leicht, aber im Schwedischen fehlen mir manchmal echt die Worte.<br />
Konsequenz: ich muss lernen mit Komplimenten umzugehen. <span id="more-1809"></span></p>
<p><strong><br />
Einige von euch fragen sich sicher, was ich heute wieder Komisches gefrühstückt habe, oder auf was für einem Trip ich dieses Mal bin</strong>. Nun ja&#8230; ich denke der Trip heißt <em>Einsicht</em> und das Ziel ist es, sich mal etwas über das zu freuen, was man leistet oder auch nicht. Hinter mir liegt eine wirklich tolle Woche. Und dieses Mal sind nicht die Parties oder Geschäfte, die ich besucht habe ausschlaggebend für meine Freude, sondern ganz alleine ich selbst <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Angefangen hat alles am Montag (ist auch irgendwie logisch, denn so eine Woche fängt ja meist an nem Montag an).<br />
Da dürfte ich, zusammen mit der anderen Praktikantin, mit zu einem Dreh im <a title="Wikipedia-Eintrag ansehen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ericsson_Globe" target="_blank"><strong>Globen</strong></a> fahren.<br />
Der  <strong>Globen </strong>ist eine riesige Konzert- und Eventhalle, mit ungefähr 10´000 Sitzplätzen für kleine und große Veranstaltungen. Dort fand das alljährliche Ericsson &#8220;All-Employee Meeting&#8221; statt. Ob das jetzt ne Veranstaltung von besonderer menschlicher Wichtigkeit ist oder nicht, sei jetzt mal außen vor gelassen, wichtig ist, dass da der Chef von Ericsson (<a title="Wikipedia-Eintrag ansehen" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hans_Vestberg" target="_blank"><strong>Hans Vestberg</strong></a>) ca. 7´000 Angestellte zusammen getrommelt hat, um vor denen ne Rede zu schwingen und wir haben den Spaß gefilmt.</p>
<p><strong>Ich war da mit meiner eigenen kleinen Kamera unterwegs und habe so getan, als ob ich was kann. </strong>Während der hübsche Hans da eine Power Point Präsentation nach der anderen an die Leinand geschmissen hat und die Leute nach und nach weggepennt sind, bin ich lustig durch die Gegend gerannt und habe die dösenden Zuschauer gefilmt. Das war ein Spaß sage ich euch! Auch wenn mein Material am Ende nicht gebraucht wurde, so war ich doch irgendwie wichtig und zum ersten Mal richtig begeistert von meinem Praktikum.</p>
<blockquote><p><strong>Ich war zum ersten Mal so richtig begeistert von meinem Praktikum!</strong></p></blockquote>
<p>Ich hatte endlich mal das Gefühl, in einer Situation zu sein, in die nicht jeder Mensch kommen kann und darauf war ich ein ganz kleines bisschen stolz.</p>
<div id="attachment_1812" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1812" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/dsc00345/"><img class="size-medium wp-image-1812" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/DSC00345-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Der Globen von außen</p></div>
<p>Ja, so war das&#8230; Susi im Globen! <strong>Tokio Hotel</strong> sind dort übrigens auch neulich aufgetreten und <strong>Lady Gaga</strong> kommt im Mai vorbei <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Am Dienstag haben wir im Studio einen kleinen Film eingespielt, der für unsere Firma durchaus wichtig war. Anna und ich haben einige Wochen zuvor die Statisten dafür rausgesucht.<br />
Das war auch ne spannende Arbeit &#8230; Unser ursprünglicher Auftrag war es gewesen, &#8220;normale&#8221;, nicht zu hübsche Menschen auf einer Casting-Seite zu finden und diese dann für einen Film über eine Ericsson-Familie einzukaufen. Hat jemand von euch schonmal versucht &#8220;normale&#8221; Menschen auf einer Casting-Seite zu finden? Die Sache ist so gut wie unmöglich, zumindest, was die Frauen angeht.</p>
<blockquote><p><strong>Auf Castingseiten gibt es keine unhübschen Menschen!</strong></p></blockquote>
<p>Ich übertreibe jetzt vielleicht ein wenig, aber im Großen und Ganzen, findet man da zwar jede Menge Schönheiten und Perfektionistinnen, aber außerhalb von <strong><em>GZSZ</em> </strong>und<strong> </strong><em><strong>Germanys Next Topmodel</strong> </em>sind die alle nicht zu gebrauchen. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft Statisten zu finden, die in das Bild einer typischen Ericsson-Familie passten. Da der Auftrag wie schon gesagt doch recht wichtig war, waren Anna und ich etwas nervös. Es hing schließlich eine ganze Menge von den Statisten ab, die wir so krampfhaft ausgesucht hatten. Von insgesamt 5 Statisten waren 4 richtig gut und nach insgesamt 7h im Studio, konnten wir  zufrieden nach Hause fahren.</p>
<div id="attachment_1813" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-1813" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/dsc00357/"><img class="size-thumbnail wp-image-1813" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/DSC00357-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Arbeit im Studio</p></div>
<div id="attachment_1816" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-1816" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/dsc00355/"><img class="size-thumbnail wp-image-1816" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/DSC00355-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Statist vor Green Screen</p></div>
<p><strong>Der Mittwoch stand im Zeichen einer Eigenproduktion á la Praktikant.</strong> Unser lustiger Chef Petter hatte uns am Freitag den tollen Auftrag erteilt, einen Film über einen gewissen David zu machen, der für den <strong><em>Time Report</em> </strong>aller Mitarbeiter verantwortlich ist. Das Thema hört sich jetzt sicher nicht sehr spannend an und das genau war auch das Problem. Wir sollten versuchen, einen spannenden Film über die undankbare Aufgabe des Eben-Benannten zu drehen und ihm damit seine Arbeit vielleicht etwas zu erleichtern. Nachdem wir ca. 1,5 Tage an der Ausarbeitung eines fast perfekten Skriptes saßen (ich habe schon eine Menge dazu gelernt, was das angeht), konnten wir dann am Mittwoch endlich drehen und anfangen zu schneiden. Am Donnerstag setzten wir dann unsere Arbeit fort. Da Anna noch nie mit <em>Final Cut</em> gearbeitet hatte (oder nur sehr wenig), konnte ich die lustige Arbeit ohne schlechtes Gewissen an mich reißen <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Anna hatte am Freitag ihren letzten Arbeitstag und wollte gerne dabei sein, wenn der Film das erste Mal gezeigt wird.  Das hieß für mich Power-Klipping der besonderen Art und Kollegen stressen bis zum &#8220;Geht-Nicht-Mehr&#8221;. Wir hatten viele Szenen vor einem Greenscreen gefilmt und wollten unbedingt ganz viele tolle Spezialeffekte einbauen, die man nur leider nicht in Final Cut bearbeiten konnte. Also musste ich ständig jemanden zu mir zerren, der mir bei <em><strong>After Effects</strong> </em>den einen oder anderen Trick beibringen konnte.</p>
<blockquote><p><strong>Ich habe mir den Titel &#8220;Obernervensäge&#8221; ehrlich erarbeitet!</strong></p></blockquote>
<p>Ich bin meinen lieben männlichen Kollegen sicher ganz schön auf den S..k gegangen, aber am Ende hat es sich tatsächlich gelohnt &#8211; was aus meinem Munde soviel heißt wie: der Film ist gut geworden.<br />
Zumindest meinten das meine kritischen Kollegen. Ich war natürlich nicht so richtig mit dem Ergebnis zufrieden, aber als mein Chef dann wissen wollte, mit was genau ich denn nicht zufrieden war, fehlten mir die Worte (oder das Vokabular).<br />
An dieser Stelle musste ich also kampflos aufgeben und mich einfach mal loben lassen. Das tat sogar irgendwie gut!</p>
<p>Diese Arbeitswoche hat mir genau 3 Dinge gezeigt: <strong>1.</strong> mein Praktikum ist gar nicht mal so schlecht, <strong>2</strong>. manchmal sind meine Ideen und Fähigkeiten gar nicht so mies, wie ich immer denke und <strong>3.</strong> man darf sich auch mal über seine Arbeit freuen <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ! Vielleicht darf ich den Film ja auch außerhalb der Arbeit verwenden &#8211; dann dürfen diejenigen von euch, die es interessiert, mal einen kleinen Blick darauf werfen <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Natürlich war ich in der letzten Woche nicht nur auf der Arbeit, sondern auch anderswo unterwegs</strong>. Am Mittwochabend z.b. war ich zusammen mit einer Freundin in der <strong>Lilla Hotellbaren </strong>im Hotel <strong>Scandic Malmen</strong>. Dort treten unter der Woche oft Live-Bands (für umsonst) auf und danach legen meist witzige DJ&#8217;s auf. Das Besondere an dieser Bar ist wohl das etwas andere Ambiente und das Publikum, das davon angelockt wird.</p>
<blockquote><p><strong>In der Lilla Hotellbaren trifft schräge Musik auf vornehmes Ambiente!</strong></p></blockquote>
<p>Anders ist es dort, weil dort die schrägsten Bands und die schrägste Musik auf eine sehr vornehme Hotelbar trifft. Passt irgendwie nicht zusammen aber irgendwie schon wieder doch (wenn ihr wisst was ich meine). Ich habe sogar ein (schlechtes) Bild machen können <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1831" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1831" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/dsc00358/"><img class="size-medium wp-image-1831" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/DSC00358-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Lilla Hotellbaren Folkkungagatan 47</p></div>
<p>Am Freitag habe ich dann mein Versprechen eingelöst und mir mal das <a title="Merh über Maria Laveau" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-und-es-geht-noch-besser/" target="_blank"><strong>Maria Laveau</strong></a> genauer von innen angeguckt. Ich hatte den Laden schonmal erwähnt und zumindest die Bar weiterempfohlen. Dieses Mal wollten wir uns den Clubkeller mal genauer angucken, und das haben wir auch getan!<strong> Mein Urteil?</strong> Ähm naja, wie man es nimmt? <strong>Gut war, dass man vor 23 Uhr umsonst reinkommt.</strong> Und gut war auch die Location (Keller halt) und Musik (wenn man Stockholm-Elektro mag).<br />
Schlecht war, dass ich mir da wie ne Oma vorkam, da der Großteil der Gäste bestimmt unter 20 war. Noch schlechter war allerdings, dass ich mich da wie so ein mariniertes Stück Fleisch auf dem Weg in die Pfanne gefühlt habe. Ständig wurde man von irgendwelchen Typen umzingelt und auf die billigste Art zu gelabert.<br />
Also für eine verzweifelte einsame Frau, die gerne ein paar Spackos kennenlernen will, wäre dieser Abend wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen gewesen. Ich empfand es allerdings als sehr nervig und anstrengend, dass man alle zwei Minuten schräg von der Seite angemacht wurde. Ich konnte den &#8220;super-kreativen&#8221; Flirtspruch: &#8220;Sprechen Sie Deutsch?&#8221; dann irgendwann auch nicht mehr hören und wenn mir noch einmal Einer so kommt, dann knallt´s <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Sprechen Sie Deutsch?&#8221; &#8211; Noch einmal und es knallt!</strong></p></blockquote>
<p>Schade eigentlich, dass an diesem Abend so viele Idioten unterwegs waren und mein Eindruck vom <strong>Maria Laveau</strong> jetzt eher nicht so positiv ausgefallen ist. Aber jeder hat ja eine zweite Chance verdient. Irgendwie bin ich nämlich davon überzeugt, dass es da auch mal ganz nett sein kann, man muss nur die richtige Party abfassen.</p>
<p>Nachdem ich auf Grund von ständig belegten Waschmaschinen, diese Woche nicht zum Waschen gekommen bin und zwei Tage hintereinander gezwungen war, schon getragene Socken anzuziehen, hatte ich mir am Samstagmorgen überlegt, dass ich mal wieder shoppen gehen könnte. Als ob man in Stockholm keine Auswahl hätte, habe ich mal wieder nur bei H&amp;M zugeschlagen (und noch nicht mal Socken habe ich gekauft). Es ist doch echt traurig, dass ich sogar hier so oft bei H&amp;M einkaufen muss. Aber was soll ich denn machen? Bin ja schließlich ehemalige Mitarbeiterin&#8230;so schnell kommt man von dem Laden nicht weg, ist wie mit Zigaretten!</p>
<blockquote><p><strong>H&amp;M vermeiden ist wie mit dem Rauchen aufhören (sagt die ewige Nichtraucherin)!</strong></p></blockquote>
<p>Abends hatte ich mich dann mit ein paar Freundinnen zum feiern verabredet. Dieses Mal stand der <strong>Debaser Slussen</strong> auf dem Plan, mit dem ich vor zwei oder drei Wochen schonmal Bekanntschaft gemacht hatte. Auch an diesem Samstag sollte wieder eine Band auftreten und auch diesen Samstag sollte einen der Spaß 100 Kronen kosten. Die Band <strong><a title="MySpace Seite der Band ansehen" href="http://www.myspace.com/sunnydayinglasgow" target="_blank">A Sunny Day In Glasgow</a> </strong>hat ihren Job auf der Bühne ganz gut gemacht, aber einen Platz in meinem Herzen hat sie nicht gefunden. Für mich ist ihre Musik zu unruhig und einfarbig (wenn ich das so ausdrücken darf), aber vielleicht gefällt sie euch ja. Und noch zur Info: <strong><a title="MySpace Seite der Band ansehen" href="http://www.myspace.com/sunnydayinglasgow" target="_blank">A Sunny Day In Glasgow</a> </strong>ist eine aus Amerika (Philadephia) stammende Indiepop-Band, die seit 2005 existiert. Bisher sind 4 Alben der Band entstanden.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=iHXRxtMQAlg">http://www.youtube.com/watch?v=iHXRxtMQAlg</a></p>
<p>Auch wenn die Band jetzt nicht so ganz in meinem Musikgeschmack passt, fand ich sie wie schon gesagt live gar nicht so übel. Im Anschluss legten die DJ:s von <strong>Fritz´s Corner</strong> auf. Laut Stockholmer-Mundpropaganda gehörten die Parties von <strong>Fritz´s Corner&#8221;</strong> zu den besten in Stockholm, aber mich konnten die Kumpels mit dem, was die da durch ihre Lautsprecher wummern ließen, nicht so ganz überzeugen.</p>
<blockquote><p><strong>Die Parties von Fritz´s Corner sollen angeblich die besten sein!</strong></p></blockquote>
<p>Die Musik war in die Kategorie 90er-Jahre Pop einzuordnen. Dagegen kann man ja an sich noch nicht soviel sagen, aber bei <em>Super Trouper</em> von <strong>Abba</strong> hört der Spaß dann doch auf! Lustig war es dann aber doch irgendwie und spätestens nachdem ich 100 Kronen auf dem Boden gefunden hatte (was dem Eintritt entsprach), war ich davon überzeugt, dass der Abend gelungen war.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3cSI2E-B9iw">http://www.youtube.com/watch?v=3cSI2E-B9iw</a></p>
<p>So. Das alles und nicht mehr und nicht weniger habe ich in der letzten Woche erlebt. Obwohl, eins fällt mir doch noch ein! Ich habe ein neues Lieblingscafé. Es liegt ausnahmsweise mal nicht auf <strong>Södermalm</strong> sondern in <strong>Vasastan</strong>. Ich rede vom <strong><a title="Hompage ansehen" href="http://gastrogate.com/restaurang/cafe60" target="_blank">Café 60</a> </strong>und dort gibt es die besten Zimtschnecken (Kanelbullar) ganz Stockholms (zumindest manchmal <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )!</p>
<div id="attachment_1842" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1842" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/dsc00419/"><img class="size-medium wp-image-1842" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/DSC00419-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Leckere Kanelbulle aus dem Café 60</p></div>
<p>Die Preise sind dort ok und es ist immer voll. Wer sich also mal was Gutes tun will, kann dort ruhig mal vorbei schaun!</p>
<div id="attachment_1843" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1843" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-gute-arbeit-mein-kin/dsc00422/"><img class="size-medium wp-image-1843" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/DSC00422-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Café 60 - Sveavägen 60</p></div>
<p><strong>Nun bin ich aber wirklich am Ende angekommen </strong>und viel will ich auch gar nicht mehr dazu sagen, denn im Moment geht es mir einfach nur gut <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich wohne jetzt seit einer Woche in den Blöcken von Sundbyberg und auch wenn ich davon noch immer nicht so begeistert bin, fühle ich mich doch sehr wohl hier. Ich mag mein Zimmer und meine Vermieterin und naja, dass ich jetzt nicht mehr mitten in der Stadt wohne ist halt auch etwas, an das man sich gewöhnen kann. Ich hatte eine tolle Arbeitswoche, habe gelernt mich über ein Lob zu freuen und wenn die olle Aschewolke endlich mal verschwindet bekomme ich diese Woche auch endlich mal Besuch! Drückt mir deshalb die Daumen und vergesst mich nicht <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Susi</p>
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		<title>Mission Stockholm &#8211; Life is hard but Stockholm is harder!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 23:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music Is Our First Love]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Bonden Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Friskis & Svetties]]></category>
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		<category><![CDATA[System Bolaget]]></category>
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		<description><![CDATA[Wo glaubt ihr, ist es einfacher zu überleben? Auf einer einsamen Insel, wo man sein Mittagessen mit nem Stock erschlagen muss oder in Stockholm, wo die Bier- und Wurstwaren teurer sind als eine Fahrt mit der Deutschen Bahn? Wer jetzt denkt, dass Stockholm die richtige Antwort ist, muss sich von mir vom Gegenteil überzeugen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1066" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1066" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-life-is-hard-but-stockholm-is-harder/lidle/"><img class="size-full wp-image-1066" title="Wenn kaufen, dann hier!" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/lidle.jpg" alt="Wenn kaufen, dann hier!" width="450" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn kaufen, dann hier!</p></div>
<p><em><strong>Wo glaubt ihr, ist es einfacher zu überleben? Auf einer einsamen Insel, wo man sein Mittagessen mit nem Stock erschlagen muss oder in Stockholm, </strong>wo die Bier- und Wurstwaren teurer sind als eine Fahrt mit der Deutschen Bahn? Wer jetzt denkt, dass Stockholm die richtige Antwort ist, muss sich von mir vom Gegenteil überzeugen lassen.</em><span id="more-1034"></span></p>
<p><strong>Ich</strong> habe in meinem Leben ja schon so einiges erlebt, denn ich komme aus <a title="Was ist Frankfurt (Oder)?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_%28Oder%29" target="_blank"><strong>Frankfurt (Oder) </strong></a>und habe schon mehr als ein Jahr in Magdeburg gewohnt, aber das, was mir diese Woche in Stockholm geboten wurde, war mal wieder ganz was Neues.<br />
Gestern zum Beispiel!<br />
Ich wollte Bier kaufen.<br />
Ist jetzt eigentlich nichts besonderes (wobei, ich trinke selten Bier), aber in Schweden schon.<br />
Ihr müsst zunächst einmal wissen, dass man Getränke mit mehr als 3,5% Alkohol nur in einem ganz bestimmten Geschäft kaufen kann, welches sich <a title="Wat is dat?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Systembolaget" target="_blank"><em><strong>Systembolaget</strong></em></a> nennt. Dort gibt es alle alkoholischen Getränke, die das Herz begehrt, aber wie gesagt nur dort!!!<br />
Durch die Monopolisierung vom Alkoholverkauf erhofft sich die schwedische Regierung einen geminderten Alkoholkonsum.<br />
Nachdem, was ich aber am Wochenende so auf den Straßen gesehen habe, ist der Masterplan der Regierung nicht sonderlich gut aufgegangen. Jedenfalls kommt man dank dieses Systembolagets mit spontanen Partyplänen hier oft nicht weit.<br />
Das liegt oft auch an den Öffnungszeiten.<br />
Unter der Woche hat das Systembolaget (es gibt übrigens sehr viele davon in Stockholm) bis 19 Uhr geöffnet und am Samstag nur bis 15!!!Uhr.<br />
Man muss also gut voraus planen, wenn man mal was trinken will.</p>
<blockquote><p><strong>Mit spontanen Partyplänen kommt man in Schweden nicht weit!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Ich,</strong> so spontan wie ich doch bin, hatte am Samstag, natürlich um kurz vor 15Uhr, den Verdacht auf einen erst-am-Abend-auftretenden -Wunsch nach Bierkonsum. Also hab ich mich in meine Stiefel geschmissen und bin wie von der Tarantel gestochen zum Systembolaget gerannt. Als ich dort angekommen war, wusste ich erstmal gar nicht wie mir geschieht.<br />
Zunächst standen da <strong>ca. 100 Leute</strong> rum und es sah im Inneren des &#8220;Alkoholladens&#8221; auch nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Normaler Weise ist nen Systembolaget aufgebaut wie ne Kaufhalle.<br />
Man kann da durch die Reihen schlendern und alles in den Korb werfen, was man hübsch findet.<br />
In diesem Bolaget, in dem ich da plötzlich stand, sah es aber ganz anders aus.<br />
Meine Mitbewohner hatten mich mal vorgewarnt, dass der Sytembolaget bei uns um die Ecke etwas kleiner ist, aber so klein?<br />
Der Alkohol stand da hinter einer verschlossenen Glaswand und mit schlendern und Korb war da nichts.<br />
Man musste sich die Sachen ganz genau angucken und merken, später an der Kasse ansagen und hoffen, dass einem der Verkäufer das Richtige bringt. Nachdem ich dann meinen ersten Schock überwunden hatte, kam auch schon der Zweite! Es läutete. <strong>&#8220;Nanu?&#8221;</strong>, dachte ich, <strong>&#8220;Was isn nu los? Macht der Laden schon zu?&#8221;</strong>, nee noch nicht ganz.<br />
Das was da geläutet hatte, war die Nummerntafel.<br />
Toll, dachte ich, jetzt muss man hier auch noch ne Nummer ziehen.</p>
<blockquote><p><strong>Toll, dachte ich, jetzt muss man hier auch noch ne Nummer ziehen.</strong></p></blockquote>
<p>Gut, ich zog dann also ne Nummer. An der Tafel stand was um die 450 und ich bekam die Nummer <strong>547</strong>!!! Na geil, das kann ja was werden. Da ich ja nun genug Zeit hatte, konnte ich mir in Ruhe nen nettes Bier aussuchen.<br />
Ursprünglich hatte ich geplant, nicht soviel Geld auszugeben und ein billiges Bier zu kaufen. Dummerweise waren die ganzen wirklich billigen Biere alle tschechisch und von denen konnte ich mir die Namen einfach nicht merken. Zum schreiben hatte ich auch nichts dabei.<br />
Als ich dann nach ca. 45 Minuten (die Türen wurden um 15 Uhr zugesperrt und man kam nur noch raus und nicht mehr rein) an der Kasse stand, ist mir nur der Name Carlsberg eingefallen.</p>
<blockquote><p><strong>45 Minuten warten für 3 Bier! Merke: Geh nie an einem Samstag um kurz vor 15 Uhr Alkohol kaufen!</strong></p></blockquote>
<p>War jetzt sicher nicht die schlechtestes Wahl, aber leider auch nicht die billigste.<br />
Wie dem auch sei, kurz vor 16 Uhr bin ich dann mehr oder weniger glücklich mit meinen 3 Bieren zu Hause angekommen.</p>
<p>Später bin ich dann zusammen mit einer Freundin und den Bieren los in die Stadt. <strong>Das Ende vom Lied war dann, dass uns die Biere in der U-Bahn von der Polizei abgenommen wurden. </strong>Wenn ich jetzt ehrlich sein soll, war das nach dem ganzen Stress nicht nur ärgerlich, sondern auch peinlich. Weil der Kauf von Alkohol in Schweden ja nicht schon kompliziert genug ist, muss die Regierung beim Konsum von Alkohol noch eins drauf setzen:<strong> man darf auf der Straße nichts trinken. Gut, dass ich das jetzt auch weiß!</strong></p>
<p>Bevor ich euch mit weiteren Skurrilitäten aus meinem Leben hier berieseln werde, fühle ich mich dazu verpflichtet, euch mal ne nette Schwedische Band vorzustellen, die ich diese Woche entdeckt habe.<br />
Sie nennt sich <em><strong>Two White Horses</strong></em><em> </em>(<a href="http://www.twowhitehorses.se/">http://www.twowhitehorses.se/</a>) und besteht aus den beiden Geschwister Jacob und Lovisa Nyström. Die Band existiert seit vielen Jahren aber ihr erstes Album erschien erst im Winter 2008/09. Das Lied, das ich euch vorstellen möchte passt auf irgendwie zu meiner aktuellen Situation.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rpQ5elHlrnQ">http://www.youtube.com/watch?v=rpQ5elHlrnQ</a></p>
<p>So, genug geweint.<br />
Zurück zum Thema.<br />
Dass Alkohol in Schweden nicht so billig ist, wusste ich schon vorher und mit damit kann man sich auch abfinden (wenn man keine andere Wahl hat). Naja und zuviel davon tut eh nicht gut! Richtig böse finde ich allerdings, dass auch die Grundnahrungsmittel so *ch*iß-teuer sind. Also mit sparen ist hier nicht viel.<br />
Dachte ich zumindest, bis ich zu <strong>Lidl</strong> ging!<br />
In Deutschland war ich davon echt nicht so der Fan, aber hier bin ich zum absoluten Lidl-Fanatiker mutiert! In meinem Zimmer stapeln sich die Lidltüten und mittlerweile könnte ich schon die Wände damit tapezieren&#8230;<br />
Auch wenn ich in Stockholm sonst nichts finde, bei Lidl kenne ich mich aus! Dort fühle ich mich wie zu Haus!</p>
<blockquote><p><strong>Bei Lidl kenne ich mich aus, dort fühle ich mich wie zu Haus!</strong></p></blockquote>
<p>So sehr, wie es mir der Lidl bei uns um die Ecke angetan hat, habe ich mich auch in die Süßigkeitengeschäfte von Stockholm verliebt.<br />
Hört sich jetzt auch schon wieder irgendwie komisch an, aber wenn ihr so ein Geschäft mal von innen gesehen habt, dann wisst ihr was ich meine! Die Schweden stehen mehr auf <em><strong>Lösgodis</strong> </em>was soviel heißt, wie <em>lose Süßigkeiten</em>, als auf abgepackte Haribotüten.<br />
Es gibt also in jeder Kaufhalle mindestens ein Regal, das voll ist mit kleinen Fächern, die mit Süßigkeiten gefüllt sind.<br />
Dazu gibts dann kleine Schippen (meinetwegen auch Schaufeln) und leere Tüten und dann kann man nach Lust und Laune in die Tüte schippen, was man will.<br />
Und weil dieses Süßigkeitenverkaufssystem in Schweden so gut ankommt, gibt es auch ganze Läden, die nur Süßigkeiten verkaufen.<br />
An der Stelle muss ich wirklich mal betonen wir hart das Leben hier ist. Ihr wisst gar nicht, welchen inneren Kampf ich jeden Tag zu kämpfen habe, wenn ich an so einem Laden oder an so einem Regal im Supermarkt vorbei gehe! Schlimm!</p>
<div id="attachment_1044" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1044" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-life-is-hard-but-stockholm-is-harder/dsc00111/"><img class="size-medium wp-image-1044" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00111-450x337.jpg" alt="Süßigkeiten " width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Süßigkeiten Paradies</p></div>
<p>Weil ich hin und wieder den inneren Kampf gegen das Süßigkeitengeschäft verliere, habe ich mir diese Woche überlegt, dass ich mich im Fitnessstudio anmelden muss.<br />
Praktischer Weise, gibt es auch sowas gleich bei uns um die Ecke. Am Dienstag bin ich dann zu ersten Mal zu <em><strong>Friskis &amp; Svetties</strong></em> und musste gleich feststellen, dass nicht automatisch alles was praktisch ist, auch gut ist.<br />
Nachdem ich mir da ne <strong>Tageskarte für 90Kronen (rund 9€)</strong> gekauft habe, dachte ich mir: Jetzt gehts so richtig los! Nischt is!<br />
Ich komm da in den Geräteraum und da waren noch ca. 1000 andere Menschen.<br />
Ich wollte eigentlich aufs Laufband.<br />
Gut, dass es davon 5 gab, schlecht, dass diese alle belegt waren und dahinter schon 5 Leute anstanden.</p>
<blockquote><p><strong>Kein Wunder, dass die Schweden alle so gut aussehen&#8230;die wohnen schließlich alle im Fitnesscenter!</strong></p></blockquote>
<p>Bei den Crosstrainern sah es nicht anders aus. Also verbrachte ich die ersten 15 Minuten mit effektivem Warten. Dann bin ich doch endlich mal auf so ein Laufband gekommen. Normalerweise laufe ich um die 60min.<br />
Konnte ich an dem Tag natürlich vergessen. Kaum war ich auf dem Gerät, schon stand schon wieder einer hinter mir. <strong>&#8220;Na der kann warten!&#8221;</strong>, dachte ich mir! Genau in dem Moment entdeckte ich dann ein Schild auf dem stand, dass man doch bitte nur 10 Minuten auf dem Trainingsgerät bleiben soll, wenn hinter einem ne Schlage ist.<br />
Hhm&#8230; ich war dann mal dreist und bin 18Minuten gerannt.<br />
Danach habe ich mich dann so schlecht gefühlt wie noch nie! Weiter ging es dann auf dem Crosstrainer, dann auf dem Fahrrad, dann wieder auf dem LAufband und wieder auf dem Crosstrainer. Durch das ständige Wechseln war ich so gestresst und das Glücksgefühl, dass man nach dem Sport eigentlich immer bekommt, blieb an diesem Tag aus.</p>
<p>Am Donnerstag dachte ich mir dann, dass ich es ja nochmal in dem Fitnessstudio versuchen kann.<br />
Diesmal entscheid ich mich aber für einen Aerobic-Kurs.<br />
<strong>Gut, diese Entscheidung war dann wohl die schlechteste, die ich in der gesamten Woche getroffen hatte.</strong><br />
Der Kurs wurde von einer ca. 55-Jährigen Schwedin geleitet, die alles andere war als kompetent (da meine Mama selber Fitnesstrainerin ist, habe ich in meinem Leben schon einiges über Fitnessstudios und Fitnesskurse gelernt und kann Gut durchaus von Böse unterscheiden).<br />
Die Frau ist da irgendwo zwischen den Leuten rumgehopst, hat eine Bewegung an die andere geschleudert und hat ständig zwischen Stehen, Liegen, Rennen, Springen und Dehnen gewechselt.<br />
Nachdem Kurs war ich total am Ende&#8230;mit den Nerven. Die anderen 50 Rentner, mit denen ich den Kurs gemacht hatte übrigens auch. An dem Tag habe ich dann beschlossen, dass ich wohl doch lieber alle 10 Minuten das Gerät wechsle, als noch einmal so einen Kurs mitzumachen.<br />
Man lernt ja aus seinen Fehlern <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Abgesehen von all den Dingen, die einem das Leben hier so erschweren, habe ich natürlich auch wieder einige witzige Sachen erlebt.<br />
Am Mittwoch habe ich z.B. zum ersten Mal meine Wäsche in einer Wäschekammer gewaschen und das fand ich echt toll!<br />
In Schweden ist es so, dass sich alle Leute, die kein eigenes Haus haben, die Waschmaschinen teilen.<br />
Es gibt dann immer gesonderte Räume, Keller oder wie auch immer, wo man seine Wäsche waschen kann.<br />
Ich komme aus dem tiefsten Osten Deutschlands.<br />
Da war seit 1945 alles hochmodern und von daher kannte ich sowas echt noch nicht.<br />
Bei uns ist die Sache vor allem noch spezieller. Wir haben ein richtiges extra &#8220;Waschhaus&#8221; auf dem Hof. Da stehen 5 gigantische Waschmaschinen und 4 riesige Trockner rum.<br />
Dort habe ich dann stolz meine Wäsche gewaschen! Einen Tag vorher musste ich eine Zeit buchen und dann am Mittwoch aber auch Punkt genau da sein und anfangen, damit ich alles in 2h schaffe!<br />
Soviel Stress beim Waschen, das war für mich völlig neu und aufregend <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p><strong>Mein neues Hobby? Wäsche waschen!</strong></p></blockquote>
<p>Doch ohne fremde Hilfe wäre ich da nicht klar gekommen!  Fragt ihr euch jetzt, warum ich das euch überhaupt erzähle? Weil ich es echt spannend fand!</p>
<p>Spannend war auch mein Freitagabend. Da bin ich endlich mal feiern gegangen. Wir sind mal wieder völlig planlos durch Stockholm gewandert und sind dann in einer Bar auf Södermalm gelandet, die echt total cool war!<br />
Name: <a title="Wo ist das?" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=bonden+bar+stockholm&amp;sll=59.340616,18.053183&amp;sspn=0.143034,0.350876&amp;ie=UTF8&amp;hq=bonden+bar&amp;hnear=Stockholm,+Schweden&amp;ll=59.312564,18.076329&amp;spn=0.008673,0.02193&amp;t=h&amp;z=16&amp;iwloc=A" target="_blank"><strong><em>Bonden Bar</em></strong></a>, Adresse: Bondegatan 1.<br />
Das war der reinste Schwedenschuppen, wo nur schwedische Popsongs und irgendwelcher Funk gespielt wurde.<br />
Unter anderem auch eines meiner schwedischen Lieblingslieder, bei dem ich endlich mal laut mitsingen konnte <img src='http://pop10live.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yGNvjAWaRhA">http://www.youtube.com/watch?v=yGNvjAWaRhA</a></p>
<p>Ich war mit einem netten blonden Mädchen aus Österreich unterwegs gewesen und zusammen haben wir wohl ein gutes Opfer für verrückte Schweden abgegeben.<br />
Irgendwann hatten wir nämlich ein paar sonderbare Gestalten am Hals, die eigentlich sehr nett, dennoch aber auch etwas seltsam waren. Der eine Typ hat z.B. ständig die Ärmel von seinem Pullover in die Länge gezogen und dann wild damit rumgewirbelt, den Pullover dann später auch noch ausgezogen, ihn sich auf den Kopf gelegt und uns dann grinsend angetanzt.<br />
Ich war mir zu dem Zeitpunkt nicht sicher, ob das denn jetzt die feine schwedische Art war oder so und bin dann zu Sicherheit erstmal auf das Klo geflüchtet.</p>
<div id="attachment_1045" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1045" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm-life-is-hard-but-stockholm-is-harder/dsc00105/"><img class="size-medium wp-image-1045" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00105-450x337.jpg" alt="KLO in der Bonden Bar" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Klo in der Bonden Bar</p></div>
<p>Sonst war es in der Bar aber echt sehr nett und für alle die mal ein paar sehr gut gelaunte Schweden beim feiern erleben wollen, kann ich sie nur empfehlen.<br />
Blöderweise hat die Bonden Bar schon um 1 Uhr zu gemacht. Dann mussten wir also woanders hin. Ich habe dann mein nettes Schwedisch angewendet und in der Schlange zur Garderobe ein paar Mädels gefragt, wohin man denn jetzt noch gehen kann.<br />
Die wussten das auch nicht so genau, haben uns dann aber einfach mit genommen.<br />
Wir sind dann letztendlich in einem anderen Laden gelandet, dessen Namen ich vergessen habe, weil ich sauer war.<br />
Sauer, weil sie einfach nicht das Lied spielen wollten, dass ich mir an dem Abend so sehr gewünscht habe!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PiB-078lVJU">http://www.youtube.com/watch?v=PiB-078lVJU</a></p>
<p>Auch wenn mein Wochenende sehr nett war, waren <strong>die letzten 7 Tage insgesamt doch sehr hart</strong>. Bei meinem Praktikum habe ich immer anspruchsvollere Aufgaben bekommen, was an für sich ja sehr gut ist und ein Beweis von Vertrauen in mich ist, aber umso anspruchsvoller und wichtiger meine Arbeit wird, umso mehr fühle ich mich ausgenutzt.<br />
Da ich bei meinem Praktikum ja leider kein Geld bekomme, fällt es mir hin und wieder schwer, meine Motivation und meinen Ehrgeiz bei der Stange zu halten. Nicht so lange gehalten wie sie sollten haben auch meine Winterschuhe nicht!<br />
Die doofen Botten sind diese Woche einfach kaputt gegangen (habe wohl zu oft beim Ausziehen auf dem Hacken gestanden) und jetzt musste ich bei -5°C mit Stoffschühchen draußen rumspringen.</p>
<p>Ja, ja, ich habe es hier echt nicht leicht! In einer Stadt, die für mich von Tag zu Tag schöner wird. In der ich Dinge erlebe, die im ersten Moment sicher nicht so geil sind, sich dann aber doch in eine witzige Erinnerung umwandeln.<br />
Eine Stadt, in der kein Tag ist wie der andere, in der ich plötzlich anfange Lachs und Schimmelkäse zu essen &amp; in der mir von der Polizei höchstpersönlich mein Bier abgenommen wird!</p>
<p><strong>Stockholm you are so hard but I think I love you!</strong></p>
<p>Med vänliga hälsningar <strong>Susi</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mission Stockholm</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wollte immer nach Stockholm &#8211; genauso wie ich früher ein Barbiehaus oder eine kleine Schwester wollte. Jene Wünsche von damals wurden mir leider nie erfüllt. Nur gut, dass ich heute alt genug bin um meine Wünsche selber zu verwirklichen&#8230; Ich studiere Journalistik an der Fachhochschule in Magdeburg. Ob ich dieses Studium gut finde oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_987" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-987" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/ilovesthlm/"><img class="size-full wp-image-987" title="I Love Stockholm - Susi in der schwedischen Metropole" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/ilovesthlm.jpg" alt="I Love Stockholm - Susi in der schwedischen Metropole" width="450" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">I Love Stockholm - Susi in der schwedischen Metropole</p></div>
<p><em><strong>Ich wollte immer nach Stockholm</strong> &#8211; genauso wie ich früher ein Barbiehaus oder eine kleine Schwester wollte. Jene Wünsche von damals wurden mir leider nie erfüllt.<br />
Nur gut, dass ich heute alt genug bin um meine Wünsche selber zu verwirklichen&#8230;</em><span id="more-953"></span></p>
<p>Ich studiere Journalistik an der Fachhochschule in Magdeburg. Ob ich dieses Studium gut finde oder nicht, sei jetzt mal so dahin gestellt. <strong>Eine gute Sache hat es aber auf alle Fälle:</strong> man gibt uns die Möglichkeit ein Semester lang ins Ausland zu gehen.<br />
Und wenn einem diese Möglichkeit geboten wird, sollte man sie auch ergreifen!<br />
Ich jedenfalls habe zugegriffen und sitze jetzt in <a title="Stockholm auf der Karte" href="http://maps.google.de/maps?q=google+maps+stockholm&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=Stockholm,+Schweden&amp;gl=de&amp;ei=LS2US_rJGYO5_QbbguHuDA&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=image&amp;resnum=1&amp;ved=0CAoQ8gEwAA" target="_blank"><strong>Stockholm</strong></a>.</p>
<p>Was ich hier mache? Gute Frage! So richtig weiß ich das auch noch nicht&#8230;</p>
<p>Was ich hier will? Darüber kann ich mehr Auskunft geben: ich will meinen Traum verwirklichen!<br />
Der Traum den ich träume, seit ich das erste mal ein Lied von Mando Diao gehört habe.</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;The Band&#8221; von Mando Diao hat meine Leidenschaft für Schweden erweckt!</strong></p></blockquote>
<p>Gut, heute bin ich nicht mehr deren größter Fan, aber damals hat ein ganz bestimmtes Lied von denen in mir eine Leidenschaft für Schweden erweckt, die ich sonst nur für Gummibärchen und Wasserrutschen hatte! Das war im Jahr 2002 und damals muss ich wohl so 15 Jahre alt gewesen sein.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=J5_DhKzQPEg">http://www.youtube.com/watch?v=J5_DhKzQPEg</a></p>
<p>Damals begann ich mich also für dieses riesige Land im Norden von Europa mit nur knapp 10 Millionen Einwohnern zu interessieren. Mein damaliges Interesse beschränkte sich zunächst nur auf die Musik. Neben den <strong><em>Hives</em>, <em>The Ark</em>, </strong><em><strong>The (International) Noise Conspiracy</strong> </em>und <strong><em>The Hellacopters</em> </strong>war ich absolut besessen von <em><strong>The Sounds</strong></em>.<br />
Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich auf einem Konzert von ihnen war, aber es waren einige&#8230;</p>
<p><strong>Im Winter 2005</strong> habe ich dann an einem Schüleraustausch nach Schweden teilgenommen. Obwohl wir dabei in einem echt kleinen Kaff in der Nähe von <strong>Göteburg</strong> gelandet waren, war ich total ergriffen!<br />
Die Leute, die Musik und die Sprache, alles war einfach nur cool!</p>
<blockquote><p><strong><em>da man ja als Teenager immer besonders cool sein will</em></strong></p></blockquote>
<p>Und da man ja als Teenager immer besonders cool sein will, dachte ich, dass ich den Gipfel der Coolness nur erklimmen kann, wenn ich Schwedisch lerne und eines Tages nach Schweden gehe. Also begann ich zusammen mit meiner damals besten Freundin einen Schwedisch-Kurs zu besuchen und weil wir nebenbei auch noch andere coole Sachen zu tun hatten, war der sprachliche Erfolg wohl eher mäßig.<br />
Mein Schwedisch reichte damals von <strong><em>&#8220;Jag heter Susan.&#8221;</em></strong> (&#8220;Ich heiße Susan.&#8221;) bis zu <strong><em>&#8220;Vad kostar fisken?&#8221;</em></strong> (&#8220;Was kostet der Fisch&#8221;).<br />
Ich dachte mir schon damals, dass man mit diesen 2 Sätzen sicher nicht sehr weit kommt.</p>
<p>Eine Sache habe ich bis hierhin verschwiegen, aber das was jetzt kommt, hätte man sich ja fast denken können. Natürlich habe ich bei dem Schüleraustausch auch jemanden kennengelernt, der meine Begeisterung für Land und Leute leicht mit beeinflusst hat.<br />
Sein Name ist unwichtig, jedenfalls haben wir uns damals sehr gut verstanden (natürlich auf Englisch). Wir haben sehr oft telefoniert und ich habe ihn auch in Schweden besucht, aber so richtig Zukunft hatte das mit uns wohl nicht gehabt.<br />
An der Stelle fällt mir mein damaliges Lieblingslied ein, dass ihr euch jetzt bitte auch mal anhören müsst!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ztD-O1u0PeM">http://www.youtube.com/watch?v=ztD-O1u0PeM</a></p>
<p>Im Jahr 2007 habe ich dann mein Abi gemacht. Was dann folgte?<br />
Schweden natürlich! Ich war für ein Jahr als Aupair in <a title="Göteborg auf der Karte" href="http://maps.google.de/maps?oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;q=g%C3%B6teborg+google+maps&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;ei=gi-US7ukH4We_Aan7tUn&amp;ved=0CBgQpQY&amp;hl=de&amp;view=map&amp;geocode=FdVicAMdz-W2AA&amp;split=0&amp;iwloc=A&amp;sa=X" target="_blank"><strong>Göteborg</strong></a>.</p>
<div id="attachment_955" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-955" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/goteborg-2007-002/"><img class="size-medium wp-image-955" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/göteborg-2007-002-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Poseidonbrunnen am Götaplatsen</p></div>
<p>Warum nicht schon damals Stockholm? Das hatte sich wohl nicht so ergeben.<br />
Das Jahr, was nun folgte war wohl die beste und schlimmste Zeit meines Lebens.<br />
Schlimm war es, weil ich Aupair war.<br />
Für mich war das irgendwie nichts. Ich mag Kinder und mochte auch meine beiden schwedischen Jungs, aber irgendwie habe ich mich in meiner Rolle nie wohl gefühlt.</p>
<blockquote><p>Aupair? Würde ich <strong>nie</strong> weiterempfehlen!</p></blockquote>
<p>Schön war, dass ich endlich die Sprache lernen konnte, sehr viel guten Volleyball gespielt habe und noch mehr schwedische Musik kennen lernen dürfte. Damals wurde mein Horizont durch <strong><em>Broder Daniel</em> , <em>Håkan Hellström</em> </strong>und <strong><em>Lykke Li</em></strong> bedeutend erweitert. Auch wenn ich in dem Jahr viele Höhen und auch Tiefen durchmachen musste, bin ich heute doch sehr froh, dass ich die Sache durchgezogen habe.<br />
Und mal so nebenbei: Göteborg ist eine sehr schöne Stadt und wird oft unterschätzt!<br />
Nur weil Stockholm grad so &#8220;In&#8221; ist, muss das nicht heißen, dass Göteborg weniger schön ist!</p>
<p>Wo wir grade mal wieder von Stockholm sprachen, möchte ich an der Stelle zu meiner aktuellen Situationen und meinem Traum von damals zurück kommen: Stockholm! Wie schon gesagt, mache ich zur Zeit mein Auslandssemester hier, genauer gesagt, mache ich ein Praktikum bei einem schwedischen Medienunternehmen mit dem Namen <strong><em>JG Communication</em></strong>.<br />
Sicher wollt ihr wissen, was genau der Laden so treibt und vor allem, was ich da mache. Also zum ersten kann ich sagen, das JG Communication so ziemlich alles mit Medien macht, was man mit Medien machen kann: Websides, Zeitungsartikel, Werbefilme, Reportagen und und und. Und was ich da mache? Ich bin in der Bild und Ton Redaktion, wo wir alles machen, was man mit Bild und Ton so machen kann. Wenn euch meine Info zu schwammig war, könnt ihr euch gern mal die Internetseite von JG angucken (<a href="http://jgcommunication.se">www.jgcommunication.se</a>).</p>
<p>Ich bin heute genau <strong>7 Tage</strong> hier und weiß schon jetzt, dass Träume in Wirklichkeit immer ganz anders aussehen, als man sie sich vorgestellt hatte.<br />
Bevor ich hier her gekommen bin, hatte ich mir vorgestellt wie ich in einer megageilen WG wohne mit stylischen Mitbewohnern, die den ganzen Tag Indie und Elektro hören, dass ich von einer Party auf die nächste gehe und innerhalb von 5 Tagen 100 Freunde habe.<br />
In Wirklichkeit ist es leider so gut wie unmöglich hier überhaupt &#8216;ne Wohnung zu finden und vor lauter Müdigkeit komme ich auch kaum zum Feiern und Freunde machen.<br />
<strong>Ja und wenn man nicht auf der Straße sitzen will, muss man auf die stylischen Mitbewohner mit dem guten Musikgeschmack wohl erstmal verzichten.</strong></p>
<p>Ich jedenfalls hänge seit mehr als 2 Monaten permanent an meinem PC in der Hoffnung, dass bei meiner Wohnungssuche nochmal ein Wunder geschieht! Weil alle nach Stockholm wollen, bekommt man einfach keine Wohnung (oder ein Zimmer) in der es sich halbwegs aushalten lässt und selbst als Schwede ist man ohne die richtigen Kontakte ein Niemand!<br />
Ich träume mittlerweile sogar schon von Seiten wie <strong><em>Blocket.se</em></strong>, <strong>S<em>tudentlya.nu</em></strong> und <strong>A<em>ndrahandsguiden.com</em></strong>.<br />
Ich verstehe nicht, warum es sich die Schweden mit ihren Wohnungen so schwer machen müssen! Es gibt ca. 1 Million Seiten, auf denen man suchen kann, nur leider erscheint auf den meisten nur einmal pro Jahr (etwas übertrieben natürlich) ein Eintrag.<br />
In Deutschland geht man mal kurz zu <strong>WG-gesucht.de</strong> , schreibt 2 bis 3 nette Leute an und schon hat man die perfekte Bleibe. So habe ich übrigens auch meinen momentanen Wohnsitz gefunden, bei WG-gesucht! Wohne mit drei recht netten Schweden zusammen, die zwar alle deutsch können, aber leider kein Indie hören.<br />
Gut, nett waren sie auch nur so lange, wie sie mir verschwiegen hatten, wie lange ich hier wohnen darf! Muss hier Anfang April wieder raus, weil dann ein Mädel kommt, dem das Zimmer schon vor mir versprochen wurde. Also Suche ich weiter!</p>
<blockquote><p>Kennt jemand jemanden in Stockholm, der jemanden kennt, der eine Bleibe für mich hat?</p></blockquote>
<p>Abgesehen von dem Stress mit der Wohnung, geht es mir aber ganz gut! Um den Teufel also wieder von der Wand zu radieren, sollte ich wohl nicht gleich von einem Albtraum reden, sondern mir einfach eingestehen, dass aller Anfang schwer ist. Und es war ja auch nicht alles schlecht, was ich in den letzten 7 Tagen erlebt habe. <strong>Im Gegenteil, ich habe viel tolle Sachen gesehen, die ich euch unbedingt weiterempfehlen muss!</strong></p>
<p>Das Hostel z.B., in dem ich die ersten 2 Tage gewohnt hatte (als ich noch gar keine Bleibe hatte). Das hieß Citybackpackers und ist echt nur zu empfehlen. Günstig, sauber, recht zentral gelegen und es gibt Nudeln umsonst!!! <a href="http://www.citybackpackers.org/">http://www.citybackpackers.org/</a></p>
<p>Dann habe ich natürlich auch schon eine kleine Shopping-Tour und die sah in der Realität genau so aus wie in meinen Träumen (außer, dass ich leider kein unbegrenztes Budget hatte). Hier gibt es soviel Geschäfte, die für etwas mehr Individualität kämpfen und genau das ist meine Welt!</p>
<div id="attachment_956" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-956" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/dsc00062/"><img class="size-medium wp-image-956" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00062-450x337.jpg" alt="American Apparel Store in der Kungsgatan 44" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">American Apparel Store in der Kungsgatan 44</p></div>
<div id="attachment_959" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-959" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/dsc00066/"><img class="size-medium wp-image-959" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00066-450x337.jpg" alt="Vagabond Store in der Sergelgatan 11" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Vagabond Store in der Sergelgatan 11</p></div>
<div id="attachment_958" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-958" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/dsc00073/"><img class="size-medium wp-image-958" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00073-450x337.jpg" alt="Monki Store in der Götgatan 19" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Monki Store in der Götgatan 19</p></div>
<div id="attachment_960" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-960" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/dsc00076/"><img class="size-medium wp-image-960" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00076-450x337.jpg" alt="Weekday Store in der Götgatan" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Weekday Store in der Götgatan</p></div>
<p><strong>Auf der Suche nach Individualität darf man natürlich auch die Second-Hand-Läden nicht außer Acht lassen. </strong>Davon findet man auf Södermalm besonders viele. Ein Laden hat mich besonders begeistert. Er heißt Beyond Retro und ich finde wenn man diesen Laden nicht gesehen hat, dann hat man Stockholm nicht gesehen. <a href="http://www.beyondretro.com">http://www.beyondretro.com</a></p>
<div id="attachment_961" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-961" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/dsc00085/"><img class="size-medium wp-image-961" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00085-450x337.jpg" alt="Beyond Retro in der Åsögatan 144" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Beyond Retro in der Åsögatan 144</p></div>
<div id="attachment_962" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-962" href="http://pop10live.de/blog/mission-stockholm/dsc00084/"><img class="size-medium wp-image-962" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC00084-450x600.jpg" alt="Beyond Retro Inside" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Beyond Retro Inside</p></div>
<p>Abgesehen von dem ganzen Shopping, von dem ich nur schwer genug bekommen kann, muss ich auch wirklich mal sagen, dass ich mit meinem Praktikum echt zufrieden bin.<br />
<strong>Mein Chef </strong>ist der lustigste Schwede den es gibt und der Rest der Crew ist auch echt toll.<br />
Ich habe meinen eigenen Schreibtisch und PC und auch meine Aufgaben machen mir viel Spaß. Manchmal frage ich mich, mit wie viel Glück ich an dieses Praktikum rangekommen bin.<br />
Hätte ich damals nicht <strong><em>Mando Diao</em></strong> gehört, hätte ich mich wahrscheinlich nie für Schweden interessiert, hätte nie den Unbekannten Schweden getroffen und auch nie die Sprache gelernt.<br />
Kurz gesagt, ich wär jetzt nicht hier!!!</p>
<p>Hätte nie gedacht, dass ich das in diesem fortgeschrittenen Alter mit meinem gut entwickelten Musikgeschmack nochmal sagen würde, aber <strong><em>Mando Diao, Thanks for everything!</em></strong></p>
<p>Morgen ist wieder Montag und ich freue mich schon auf eine neue Woche in Stockholm! Um dafür fit zu sein, gibts jetzt ne Scheibe Knäckebrot mit gesalzener Butter und ein bisschen schwedische Musik!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wy_6vQ4nwP8">http://www.youtube.com/watch?v=Wy_6vQ4nwP8</a></p>
<p>Ach und wenn euch mein Leben hier interessiert, dann lasst es mich wissen, denn dann gibts bald mehr!</p>
<p><strong>Tack så mycket! Susi</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Stockholm Feiertags-Blog #3</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 16:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tag 3 in Stockholm bringt neue Musik, die in Deutschland schon ein alter Hut ist und noch mehr alte Hüte aus dem Keller der &#8220;Bondegatan&#8221;. Pop10 Moderator Maurice Gajda ist für Euch in Stockholm und täglich gibt&#8217;s nen Blog. Es ist 04:10 Uhr. Der dritte Versuch zu Schlafen hat funktioniert und dann DAS&#8230;. Ein lautes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong> </strong></em></p>
<div id="attachment_497" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><em><strong><em><strong><img class="size-full wp-image-497" title="Hilfe im Platten-Dschungel" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/cover4.jpg" alt="Hilfe im Platten-Dschungel" width="450" height="269" /></strong></em></strong></em><p class="wp-caption-text">Hilfe im Platten-Dschungel</p></div>
<p><em><strong> </strong></em><em><strong>Tag 3 in Stockholm bringt neue Musik</strong>, die in Deutschland schon ein alter Hut ist und noch mehr alte Hüte aus dem Keller der &#8220;Bondegatan&#8221;.<br />
Pop10 Moderator Maurice Gajda ist für Euch in Stockholm und täglich gibt&#8217;s nen Blog.</em><span id="more-496"></span><br />
Es ist 04:10 Uhr. Der dritte Versuch zu Schlafen hat funktioniert und dann DAS&#8230;. Ein lautes &#8220;GRghAOHd&#8221; überall.</p>
<blockquote><p><strong>Ein lautes &#8220;GRghAOHd&#8221; überall</strong></p></blockquote>
<p>In meinem Schlafzimmer?<br />
<em>Nein!</em><br />
Im Flur?<br />
<em>Nein!</em><br />
Auf der Straße vorm Haus<br />
<strong><em>JA!</em></strong><br />
Der Winterdienst entfernt die inzwischen unüberwindbaren Eisschollen auf den Gehwegen und Straßen der schwedischen Hauptstadt.</p>
<p>Gegen 5 Uhr ist das Technik-Gewitter vorbei und um 10 Uhr sieht es auf den Straßen aus, wie vorher. Schnee überall.</p>
<div id="attachment_501" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-501" title="Und wieder Schnee" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/ammorgen.jpg" alt="Und wieder Schnee" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Und wieder Schnee</p></div>
<p>Der Schnee gefällt mir. Immerhin bin ich hier um neue Musik zu entdecken, Bands zu treffen und um echten Schnee zu sehen.<br />
Die Tour startet heute mit einem richtigen Frühstück und das an einem Ort, der eine Heimat für so viele Musiker darstellt.<br />
Der Tag startet im Café String.</p>
<blockquote><p>Café String | Nytorgsgatan 38 | 116 40 Stockholm</p></blockquote>
<p>Hier arbeiten Musiker hinterm Tressen, hier essen und trinken Musiker vorm Tresen und heute ich. Ich bin kein Musiker.</p>
<div id="attachment_503" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-503" title="Cafe String am 30.12.2009 um 11:45 Uhr" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/string1_cafe.jpg" alt="Cafe String am 30.12.2009 um 11:45 Uhr" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Cafe String am 30.12.2009 um 11:45 Uhr</p></div>
<p>Aber ich treffe eine Musikerin &#8211; immerhin &#8211; jetzt genau hier!<br />
<a title="Wer ist Amanda Jenssen?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amanda_Jenssen" target="_blank">Amanda Jenssen</a> ist eine der Gewinnerin bei der schwedischen Version von &#8220;Pop Idol&#8221; aus dem Jahr 2007.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FMhpnOmBGHs">http://www.youtube.com/watch?v=FMhpnOmBGHs</a></p>
<p>Inzwischen verbindet sie nicht mehr so viel mit der Show außer ein wenig Restruhm und gute Kontakte.<br />
Diese Kontake verhelfen ihr heute zu einer guten Platte, die eher in die frühen 1960er Jahre passen würde und fast als &#8220;Indie&#8221; durch geht.<br />
Das Album ist in Deutschland nicht zu bekommen &#8211; nur als Import.</p>
<div id="attachment_504" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-504" title="Mein neuer Fav-Drink: Julmust (ganz Links!)" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/string2_essen.jpg" alt="Mein neuer Fav-Drink: Julmust (ganz Links!)" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Mein neuer Favorit-Drink: Julmust (ganz Links!)</p></div>
<p>Wir reden kurz über Musik und essen auf &#8211; Amanda will shoppen gehen.<br />
Bei -15 Grad Außentemperatur eine wirkliche Herrausforderung für mich.<br />
In der &#8220;Bondegatan&#8221; in Stockholms südlicher Stadtinsel &#8220;Södermalm&#8221; findet der geneigte Besucher jede Menge Boutiquen diverser Jungdesigner und einige Second-Hand Läden.<br />
Unser Weg führt eine Etage tiefer ins &#8220;Beyond Retro&#8221;.</p>
<div id="attachment_506" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-506" title="Beyond Retro in Södermalm" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/beyondretro.jpg" alt="Beyond Retro in Södermalm" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Beyond Retro in Södermalm - Åsögatan 144</p></div>
<p>Ein stinker Laden, der beim Öffnen der Tür unmißverständlich sagt: &#8220;Hallo, ich bin ein Second Hand Laden und bitte erwarte nichts Anderes!&#8221;<br />
Natürlich gibt es die typischen Second-Hand Outfits auch hier, aber nen gutes Fasching-Outfit ist auch dabei:</p>
<div id="attachment_507" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-507" title="Willy Wonka Look bei &quot;Beyond Retro&quot;" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/beyondretro2.jpg" alt="Willy Wonka Look bei &quot;Beyond Retro&quot;" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Willy Wonka Look bei &quot;Beyond Retro&quot;</p></div>
<p>Viel interessanter ist, dass im Büro des Ladens Fernando sitzt.<br />
Er ist Mitglied der Band <a title="Wer sind diese Principe Valiente?" href="http://www.myspace.com/principevaliente" target="_blank">&#8220;Principe Valiente&#8221; </a>und damit verantwortlich für<br />
die schwedische Kopie von Interpol.<br />
Noch betrunken vom Vorabend (irgendeine halblegale Party &#8211; wobei ein bis 5 Uhr morgens geöffneter Club in Schweden bereits illiegal ist!)<br />
verabreden wir uns für die nächsten Tage.<br />
Fernando will mir seine neuen Songs zeigen. Bin gespannt.</p>
<div id="attachment_509" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-509" title="Und nochmal zwei Tüten mehr für den Rückflug" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/sneakerstore.jpg" alt="Und nochmal zwei Tüten mehr für den Rückflug" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Und nochmal zwei Tüten mehr für den Rückflug</p></div>
<p>Die Tour mit der Idol-Gewinnerin geht weiter.<br />
Im Sneakerstore gibts es heute alles zum halben Preis. Und zack sind wir zu viert&#8230; 2 Personen und zwei volle Einkaufstüten.<br />
Im Tjalamalla geht es so weiter.</p>
<div id="attachment_510" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-510" title="tjallamalla" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/tjallamalla.jpg" alt="Tjallamalla: Bondegatan 46" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Tjallamalla - Bondegatan 46</p></div>
<p>Wir stehen vor einem der wichtigesten Plattenläden Schwedens: Pet Sounds.</p>
<div id="attachment_511" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-511" title="Pet Sounds - Skånegatan 53 " src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/petsounds1.jpg" alt="Pet Sounds - Skånegatan 53 " width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Pet Sounds - Skånegatan 53 </p></div>
<p>An dieser Stelle verabschiede ich mich von Amanda bzw sie sich von mir.<br />
Amanda sagt: &#8220;In einem Plattenladen zu gehen ist wie vorm Spiegel zu masturbieren.&#8221; Ich sage &#8220;Okay &#8211; weiß ich nicht.&#8221;<br />
Ich gehe rein. Es ist warm und ich sehe Amandas Platte in der Pop-Sektion.<br />
Vielleicht war DAS der Grund, wieso sie nicht mit rein wollte?<br />
Aber neben Amanda ist eine andere schwedische Band der Superstar im Laden: Kent.</p>
<div id="attachment_512" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-512" title="Kent überall - In Deutschland noch immer ein Geheimtipp" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/petsounds2.jpg" alt="Kent überall - In Deutschland noch immer ein Geheimtipp" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Kent überall - In Deutschland noch immer ein Geheimtipp</p></div>
<p>Ich gehe zum Verkäufer hinter der Kasse und sage: &#8220;Gib mir die neue schwedische Musik!&#8221;.</p>
<div id="attachment_513" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-513" title="Früher bei Broder Daniel und jetzt solo am Start: Hakan Hellström" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/cd022.jpg" alt="Früher bei Broder Daniel und jetzt solo am Start: Hakan Hellström" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Früher bei Broder Daniel und jetzt solo am Start: Hakan Hellström</p></div>
<p>Er will mir<a title="Wer ist dieser Hakan" href="http://www.hakanhellstrom.com" target="_blank"> Hakån Hellström</a> andrehen. &#8220;Kenn ich schon. Danke. Nett, aber nicht neu.&#8221;</p>
<div id="attachment_515" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-515" title="Eigentlich toll, aber skeptisch betrachtet in Schweden: Miike Snow" src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/cd012.jpg" alt="Eigentlich toll, aber skeptisch betrachtet in Schweden: Miike Snow" width="450" height="140" /><p class="wp-caption-text">Eigentlich toll, aber skeptisch betrachtet in Schweden: Miike Snow</p></div>
<p><a title="Wer sind Miike Snow?" href="http://www.myspace.com/miikesnow" target="_blank">Miike Snow</a> haben ihren Weg in meinem MP3-Player bereist gefunden, aber sind hier im Laden quasi nen Ladenhüter.<br />
Seltsam, in Deutschland leckt sich jeder die Finger nach dennen. Liegt vielleicht daran, dass sie eine schwedisch-us.amerikanische Mischung sind und das wird hier im Land skeptisch beäugt.<br />
Der Sänger der Indiepop-Band<a title="Wer sind diese Laakso" href="http://www.myspace.com/laaksolaakso" target="_blank"> Laakso</a> ist jetzt auch mit einer neuen Platte aufgefallen.<br />
Sein Soloprojekt trägt schlicht seinen Namen:<a title="Wer ist das?" href="http://www.myspace.com/markuskrunegrd" target="_blank"> Markus Krunegård</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pgvceskKB0M">http://www.youtube.com/watch?v=pgvceskKB0M</a></p>
<p>Endlich neue Musik und keine alten Hüte mehr, egal ob zum Hören oder zum Aufsetzen!<br />
Ich setze jetzt meine Kopfhörer auf und gehe zurück in die Kälte.<br />
Es ist 15:33 Uhr und die Sonne geht unter.</p>
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		<title>Knäckepop aus Schweden: Stompin&#8217; Souls</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Music Is Our First Love]]></category>
		<category><![CDATA[indie]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[objekt 5]]></category>
		<category><![CDATA[projekt 7]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
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		<category><![CDATA[stomin souls]]></category>
		<category><![CDATA[the issue]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Bühne des Objekt 5 in Halle war am Samstag Schauplatz eines energiegeladenen Aufrtitts der schwedischen Indierocker Stompin&#8217; Souls. Zuvor durfte aber die unangekündigte Supportband The Issue ran und überzeugte mit gepflegter Rockmusik. Dabei hätten die Neu-Berliner (vorher Heidelberg) fast vergessen sich vorzustellen. Zwar begrüßte das Trio die Zuschauer wortwitzig mit &#8220;seid ihr (h)alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_261" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/stompin_eyelid.jpg" alt="Feinster Indierock-Export aus Schweden: Stompin&#39; Souls" width="450" height="247" class="size-full wp-image-261" /><p class="wp-caption-text">Feinster Indierock-Export aus Schweden: Stompin' Souls</p></div>
<p>Die kleine Bühne des <a href="http://www.objekt5.de">Objekt 5</a> in Halle war am Samstag Schauplatz eines energiegeladenen Aufrtitts der schwedischen Indierocker <strong>Stompin&#8217; Souls</strong>. Zuvor durfte aber die unangekündigte Supportband <strong>The Issue</strong> ran <span id="more-262"></span> und überzeugte mit gepflegter Rockmusik.</p>
<p>Dabei hätten die Neu-Berliner (vorher Heidelberg) fast vergessen sich vorzustellen. Zwar begrüßte das Trio die Zuschauer wortwitzig mit &#8220;seid ihr (h)alle gut drauf?&#8221;, doch ihren Bandnamen hatten sie nicht verraten. Auf Nachfrage beim Merch-Stand bekam man ihn dann schließlich heraus. Dieses Malheur tat dem guten, kleinen Gig, von &#8220;The Issue&#8221; keinen Abbruch.<br />
Die gestrigelten Boys sahen zwar so aus, als studierten sie im Hauptfach Jura, um später Papis Anwaltskanzlei zu übernehmen, doch schon bei den ersten Riffs und Vocals war klar, dass es sich um keine gutbürgerliche Weichspülpopband handelt: denn hier rockte es gewaltig in alter Arctic Monkeys-Manier. Ebenso konnten musikalische Parallelen zur Dinslakener Vorzeigeband &#8220;Kilians&#8221; gezogen werden. Mit eingängigen Texten und schrammelnder Gitarre erspielte sich die Supportband den Respekt des gut gefüllten, aber nicht ganz vollen Konzertraums. </p>
<p>Ein Album hat die vor zwei Jahren gegründete Band noch nicht, aber Bassist Sebastian verriet in einem kurzen Gespräch, dass eine EP in den Startlöchern steht, die erst zwei Tage vor dem Konzert frisch gepresst wurde. Es lohnt sich deshalb öfter auf das MySpace-Profil der Newcomerband zu schauen.</p>
<div id="attachment_260" class="wp-caption alignleft" style="width: 460px"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/stompin_eye_small.jpg" alt="Die Stompin&#39; Souls im Objekt 5 (Halle/Saale)" width="450" height="207" class="size-full wp-image-260" /><p class="wp-caption-text">Die Stompin' Souls im Objekt 5 (Halle/Saale)</p></div>
<p>Das eigentliche Highlight des Abends  &#8211; die Stompin&#8217; Souls &#8211; sollte wenig später folgen. Die Indierockband um Frontsänger Thomas Carlsson stieg gleich mit einem richtigen Brett in das Konzert ein. Mit Hilfe von &#8220;Into the fire line&#8221; brach schon früh das Eis zwischen Band und Zuschauer, sodass der Abend zwischen melodischen Rockstücken und Pophymnen viel zu schnell verflog. </p>
<p>Den sechs Bandmitgliedern, die derzeit auf großer Deutschlandtour sind und zuvor schon in neun anderen Städten im Lande unterwegs waren, merkte man die Tourbelastung kaum an. Auf der engen Bühne rockten die Schweden mit dem Ziel ihr Publikum glücklich zu machen. Dies klappte auch gut, weil die Band sichtlich Freude am eigenen Auftritt hatte, was sich auch auf die Konzertgänger übertrug, und vor allem weil sie vollen Körpereinsatz zeigte, wobei es sich Herr Carlsson auch mal auf dem Boden bequem machte.</p>
<p>Die Stompin&#8217; Souls verstanden es hierbei gut, eine gute Mischung zwischen dem 2007er-Album &#8220;And It&#8217;s Looking A Lot Like Nothing At All&#8221; und dem gerade releastem, etwas poppigerem Studioalbum &#8220;Silhouettes&#8221; zu finden. Dabei durfte der neueste Hit &#8220;I Wish I Were You&#8221; natürlich nicht fehlen. Kaum zu glauben, dass die Schweden vor nicht all zu langer Zeit noch selbst als Supportband für Friska Viljor auftraten: denn schon im Magdeburger &#8220;Projekt 7&#8243; stellten sie im letzten Jahr ihre Live-Qualitäten unter Beweis. Zwar sitzte auch in diesem Jahr nicht jeder Ton, doch den Zuschauern wurde für die 7€ Eintritt (im VVK) eine feine Show geboten. Wenn die Bande aus Schweden so weiter macht, dann wird&#8217;s im kommenden Jahr nicht bei diesem Preis bleiben&#8230;</p>
<div id="attachment_259" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://pop10live.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/setlist_stompin.jpg" alt="Die Setlist der Schweden: diese Songs spielten die Stompin' Souls" width="300" height="458" class="size-full wp-image-259" /><p class="wp-caption-text">Die Setlist der Schweden: diese Songs spielten die Stompin' Souls</p></div>
<p><em>Linksammlung:</em><br />
<a href="http://www.myspace.com/issuemusic">Myspace-Profil &#8220;The Issue&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/stompinsouls">Myspace-Profil &#8220;Stompin&#8217; Souls&#8221; </a><br />
<a href="http://www.stompinsouls.se">Offizielle Bandseite</a><br />
<a href="http://www.lastfm.de/music/Stompin%27+Souls">last.fm-Seite </a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kj3LcPCXla4">Youtube-Video: Waiting For The Van</a></p>
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